Gabor Kiraly (1860 München) stand vor einigen Wochen noch in der Kritik. Nun hat er sich wieder stabilisiert und darf sich zudem über eine automatische Verlängerung seines 2012 auslaufenden Vertrages bis 2013 freuen.
Die Bedingungen waren einfach: 20 Pflichtspiele absolvieren bedeutet Verlängerung um ein weiteres Jahr. Durch DFB Pokal und Liga hat Kiraly nun dieses Ziel erreicht. "Ich fühle mich sehr wohl bei 1860 München und freue mich, auch weiterhin für diesen Verein zu spielen."
Konkurrenz hat er (kaum) mehr bei den Löwen - obwohl er schon 35 Jahre ist und langsam den Zenit seiner Karriere überschritten hat. Konkurrent Philipp Tschauner ging nach St. Pauli, wo er eine blendende Runde spielt. Hinter Kiraly sitzt Timo Ochs geduldig auf der Bank. Der Keeper dürfte nach seiner vereinslosen Zeit froh sein, überhaupt einen Profiverein zu haben.
Dennoch ist die Frage: Wer komtm nach Kiraly? Ein Jugendtalent ist (momentan) im Verein nicht zu sehen. Trotz der guten Jugendförderung mit Spielern wie den Benders, Gebhardt, Schäfer und weiteren aktuellen Bundesligaspielern kam im Tor in den letzten Jahren kaum ein Talent in den Profibereich. Doch mit der aktuellen Form von Gabor Kiraly haben es die Verantwortlichen von 1860 wohl auch nicht all zu eilig