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von Tobias Schlitzke
 S. Kirschstein (foto firo)
Überraschung in Liga zwei: Ahlen schob sich auch durch eine Glanzleistung seines Torwarts Sascha Kirschstein gegen den TSV 1860 München bis auf zwei Punkte an den Relegationsplatz heran. Die Gastgeber verpassten dagegen den möglichen Sprung in die obere Tabellenhälfte. torwart.de sprach nach dem Match mit dem Torwart aus Ahlen. Dort erklärte der Keeper: "Wenn wir auch zukünftig eine solche Leistung bringen, bleiben wir auf jeden Fall in der Liga!" Weiter sagte er: "Es ist sensationell, wie wir momentan spielen. Mit uns ist noch zu rechnen."
torwart.de: Gratulation zum Sieg gegen 1860 München.
Sascha Kirschstein: Es ist sensationell, wie wir momentan spielen. Mit uns ist noch zu rechnen. Jetzt sind wir wieder ganz nah dran an den Nichtabstiegsplätzen.
torwart.de: Hattet ihr die Löwen so schwach erwartet?
Kirschstein: Natürlich hatten die Löwen einen Lauf. Aber wir wurden gut von unserem Trainer auf sie eingestellt. Das bedeutete, dass wir das Spiel in die Breite gezogen haben und somit den Löwen den Platz zum Kombinieren nehmen konnten. Auch für mich als Torhüter bedeutete das, dass ich verstärkt auf die Außen passen musste. Was auch im Resultat gut klappte.
torwart.de: Was sind die Gründe, dass es momentan bei euch so läuft?
Kirschstein: Das liegt vor allem daran, dass wir eine super Harmonie entwickelt haben. Egal ob neben dem Platz, im Hotel oder im Mannschaftsbus. Wir sind ein Team und das zeigen wir überall!
torwart.de: Ihr hattet im Winter sechs Neuzugänge. Wie konnte ihr diese so gut integrieren?
Kirschstein: Das hing natürlich auch von den guten Resultaten in der Vorbereitung ab. Wir haben gegen Dortmund gewonnen, was uns natürlich ordentlich Auftrieb gegeben hat. Auch die guten Resultate wie etwa gegen Kaiserslautern haben uns geholfen, das Selbstvertrauen aufzubauen.
torwart.de: Auch wurdet ihr in der Winterpause bereits abgeschrieben.
Kirschstein: Das hat uns alle nur umso mehr motiviert. Wir waren uns der Situation bewusst, aber uns abzuschreiben ist viel zu früh.
torwart.de: Im Spiel gegen 1860 München warst du der Matchwinner. Wie siehst du deinen Part innerhalb des Teams?
Kirschstein: Jeder macht seinen Job, auch ich mache meinen. Das es hierbei dann so gut läuft, ist umso besser.
torwart.de: Du wurdest während des Spieles mit einem Feuerzeug beworfen. Wie bewertest du diese Aktion?
Kirschstein: Im Grunde ist es fast überall so, dass uns die gegnerischen Fans hassen. Ich kann damit umgehen, so etwas motiviert mich nur viel mehr und macht mir nichts aus.
torwart.de: Auch bist du bei einer Rettungsaktion gegen den Pfosten gestoßen. Wie geht es deinem Kopf?
Kirschstein: Ah, das geht schon wieder. Ich nehme ein Aspirin und dann passt das wieder.
torwart.de: Gabor Kiraly war einer der wenigen Spieler, der dir in puncto Einsatzwillen in nichts nach stand.
Kirschstein: Klar, Gabor und ich sind schon sehr emotionale Torhüter. Beide doch etwas verrückt. Aber als Torhüter musst du das ja sein...
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