Paukenschlag für Keeper Florian Fromlowitz vom MSV Duisburg. Am Freitagabend gegen Eintracht Braunschweig stand der Keeper nicht einmal im Kader der "Zebras". Neu-Trainer Oliver Reck stricht den Torwart aus dem Kader für die Partie. Am Mittwoch sollte Fromlowitz zumindest noch auf der Bank Platz nehmen. Was ist nun passiert?
Der Wechsel von Florian Fromlowitz in die 2.Liga wurde am Anfang der Saison mit etwas Verwunderung aufgenommen. Dennoch erschien ein Neuanfang bei einem ambitionierten Zweitligisten sinnvoll. Der MSV wollte in Richtung erste Liga sich oritieren und auch für Fromlowitz war das ein Ziel. Es schien also zu passen. Doch der Start verlief alles als gut - für beide Seiten!
Anstatt im Aufstiegskampf fand sich der Keeper im Abstiegskampf. Dabei präsentierte er sich alles andere als sicher. So wurde ihm auch das Ausscheiden im DFB-Pokal gegen Kiel angelastet. Als Torwarttrainer Oliver Reck dann Milan Sasic als Trainer hoffte auch Fromlowitz auf Besserung. Doch gerade die Person, die ihm noch näher als Sasic stand, hatte keine Geduld und kein Vertrauen mehr. Fromlowitz sollte auf die Bank.
Am Ende verfolgte dann sogar die freiwillige Verbannung. "Er hat mir darauf mitgeteilt, dass er sich aus mentalen Gründen nicht in der Lage fühle, das Spiel von der Bank oder in der Arena zu verfolgen", erklärte Coach Reck auf der MSV-Website zitiert. Anstatt zu kämpfen, gibt Fromlowitz klein bei. Ein Neuanfang bei Duisburg wird für ihn wohl sehr schwierig werden. "Auch wenn die Entscheidung für einen Torhüter hart ist, können wir sein Verhalten so nicht akzeptieren", erklärte Sportdirektor Ivica Grlic im "kicker". Gegen Braunschweig bekam Neuling Felix Wiedewald seine Chance und die nutzte er.