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Home > Archiv > 1.3 Euro 2008 - Schweiz Österreich > EURO-Torhüter 2008 > Deutschland > Lehmann, Jens

Position:

Torwart

Ausrüster:

NIKE

Verein:

Arsenal London (seit: 2003)

Liga:

Premier League (England)

Vereine:

Borussia Dortmund; AC Mailand; FC Schalke 04; Schwarz-Weiß Essen; DJK Heisingen

Geburtstag:

10.11.1969

Größe (cm):

187

Gewicht (kg):

80

EM-Spiele:

0

Nationalität:

deutsch

Länderspiele:

52 (Stand 02/2008)

Bemerkung:

hat bereits zwei Tore in der Bundesliga geschossen. Ein Tor konnte er per Kopfball und das andere durch Elfmeter erzielen.

Bundesligaeinstieg auf Schalke

Er spielte insgesamt 10 Jahre für die Knappen. In diesen Jahren erlebte Lehmann bereits alle Höhen und Tiefen des Profifussballs und des Torwartgeschäfts.

In seiner ersten Profisaison spielte Schalke gegen den Abstieg in der 2. Bundesliga und der 19-jährige Lehmann konnte mit guten Leistungen den Klub vor dem Sturz in die Amateurklasse retten. Lehmann stieg mit Schalke in die Bundesliga auf. Allerdings gab es in der Saison 1992/93 den ersten Rückschlag in Lehmanns Karriere. Nach einer Knieverletzung war die Fortsetzung seiner Karriere stark gefährdet. Annähernd ein Jahr später konnte sich Lehmann in der Bundesliga erst wieder zurückmelden. Allerdings gab es in der Saison 1993/94 den nächsten Rückschlag als er bei einem Spiel gegen Leverkusen bereits in der Halbzeit nach 3 Gegentoren ausgewechselt wurde nachdem das Schalker Publikum seine Auswechslung vehement forderte. In jener Saison konnte Lehmann erst am 21. Spieltag seinen Stammplatz wieder zurück erobern. Schalke sicherte sich mit einem starken Rüchhalt den Klassenerhalt und ab dieser Saison ging es sowohl für Schalke als auch für Lehmann stetig nach oben. In der Saison 1996/97 gelang Lehmann der größte Erfolg mit den Schalkern. Schalke gewann im Elfmeterschießen den UEFA-Pokal gegen Inter Mailand. Lehmann hielt damals einen Elfmeter und ebnete so den Weg für den Gewinn des Pokals.

Kurzes Intermezzo beim AC Mailand und Rückkehr in die Bundesliga

Nach den überzeugenden Leistungen bei den internationalen Spielen und in der Bundesliga wechselte Lehmann zum AC Milan. Lehmann konnte in der Serie A nicht Fuss fassen und mußte nach nur 5 Ligaspielen seinen Stammplatz wieder abgegeben. Bereits in der Winterpause wechselte Lehmann wieder zurück nach Deutschland zu Borussia Dortmund.

In Dortmund wurde er nicht von allen Anhängern des BVB mit offenen Armen empfangen. Schließlich spielte Lehmann 10 Jahre lang zuvor für den Revierrivalen Schalke 04. Die Leistungen Lehmanns zu Beginn waren nicht immer überragend. Es dauerte bis zur Saison 2000/01 bis Lehmann konstant gute Leistungen beim BVB zeigte und sich mit der Mannschaft für einen internationalen Wettbewerb qualifzieren konnte. In der Saison 2001/02 feierte Lehmann den größen Erfolg seiner Karriere. In einem dramatischen Saisonfinish zog Dortmund an Leverkusen vorbei und holte die deutsche Meisterschaft. Für Lehmann war dies die erste deutsche Meisterschaft in seiner Karriere.

Wechsel zur Topmannschaft Arsenal London

Im Sommer 2003 verabschiedete sich Lehmann zu Arsenal London. Für eine Ablösesumme von 3,5 Mio EUR konnte er sich dem englischen Spitzen- und Traditionsklub anschließen.

Mit dem Wechsel zu Arsenal hatte Lehmann mit fast 34 Jahren nochmals die einmalige Gelegenheit, eine zur Bundesliga unterschiedliche Spielweise eines Spitzenklubs der Premier League kennen zu lernen.

Die erste Saison bei Arsenal lief für Lehmann sehr gut. Die Mannschaft holte sich mit nur 26 Gegentoren und elf Punkten Vorsprung die englische Meisterschaft. Lehmann spielte in der Liga sehr stark. Andererseits wurde ihm das Ausscheiden des Teams im Viertelfinale gegen den Lokalrivalen Chelsea angelastet. Die darauffolgende Saison 2004/05 war seine bisher schwierigste Saison. In dieser Saison verlor er zwischenzeitlich seinen Stammplatz an den Spanier Manuel Almunia. Nachdem er Almunia nach einigen Spielen zwischen den Pfosten wieder ablösen konnte, konnte er nur noch durch überragende Leistungen seinen Weggang von Arsenal verhindern. Dies gelang ihm. Mit konstanten Leistungen auf sehr hohen Niveau konnte sich Arsenal in der Schlussphase der Saison noch die Vizemeisterschaft sichern und gewann den FA-Cup.Trainer Wenger plante weiterhin mit Lehmann.

In der Saison 2005/06 genießt Lehmann das volle Vertrauen von Arsene Wenger. In der Meisterschaft hat er bisher nur 27 Gegentore erhalten. Besonders in der Champions League konnte Lehmann die Fans und Medien mit überragenden Spielen überzeugen. Im Spiel gegen Real Madrid hielt er überragend und im Halbfinalspiel gegen Villareal sicherte Lehmann durch einen gehaltenen Elfmeter den Finaleinzug.

Lehmanns Karriere in der Nationalelf

Lehmanns Karriere in der Nationalmannschaft begann 1998 bei einem 2:0 Sieg im Oman. Er nahmen bei den Weltmeisterschaften 1998, 2002 und bei den Europameisterschaften 2000 und 2004 als Reservetorhüter teil. Durch den neuen Bundestrainer Klinsmann eröffnete sich für Lehmann die Möglichkeit, für den Stammplatz im Tor der deutschen Nationalmannschaft kämpfen zu können. Anfang April verkündete Klinsmann, dass Lehmann das Tor der Deutschen bei der WM hüten werde.

Lehmann spielt oftmals weit vor seinem Tor, um Pässe in die Tiefe auch außerhalb des Strafraums schneller ablaufen zu können. Ebenso verläßt Lehmann auch bei Flanken und Eckbällen öfters den 5 Meterraum, um diese Bälle abzuwehren. Diese Spielweise ist risikobehaftet, doch kann er damit sehr viele gefährliche Szenen bereits in der Entstehung unterbinden. In der Nationalmannschaft hält er den Rekord der längsten Serie ohne Gegentor: Der Torwart des FC Arsenal überbot beim 3:0 gegen Österreich im Februar 2008 seinen eigenen Rekord und ist insgesamt 711 Minuten ohne Gegentor. Bereits zuvor blieb Lehmann von August 2002 bis Februar 2005 ohne Länderspielgegentreffer. So spielte er beim 1:1 in Bosnien-Herzegowina, beim 3:0 gegen Belgien, beim 7:0 gegen Malta, beim 3:1 gegen Österreich, beim 2:0 im Iran sowie beim 3:0 gegen Kamerun jeweils zu Null. In Bosnien sowie gegen Österreich spielte Lehmann nur eine Halbzeit, die Gegentore fielen nicht gegen ihn. Erst nach 530 Spielminuten überwand ihn der Argentinier Hernán Crespo.

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