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Home > Magazin > Fotostrecken und Torwartanalysen 16/17 > CL-Achtelfinale Hinspiele > FC Bayern München - FC Arsenal London 5:1

Wichtig: In einer schwierigen Spielphase konnten sich die Bayern auf Manuel Neuer verlassen (Foto: firo)

Manuel Neuer/ FC Bayern München: Wie bereits vermutet, überließ der FC Arsenal London den Bayern die Spielkontrolle über weite Strecken der ersten Halbzeit. Manuel Neuer war in der ersten halben Stunde so gut wie nicht gefordert, dennoch wirkte der Nationalkeeper fokusiert und beteiligte sich wie gewohnt souverän am Aufbauspiel seiner Mannschaft. Nach einer halben Stunde bekamen die Gäste wie aus dem Nichts einen Strafstoß zugesprochen: Lewandowski wollte den Ball nach einer Ecke aus dem Sechzehner schlagen, Koscielny spitzelte die Kugel weg und Lewandowski traf ihn. Der Chilene Sanchez übernahm Verantwortung - und scheiterte an Elfer-Killer Neuer. Der deutsche Weltmeister von 2014 ahnte die Ecke und parierte den schwach geschossenen Elfmeter mühelos. Doch als Manuel Neuer den Ball nur noch vorne abklatschen lassen konnte, wurde es im Sechzehner der Bayern auf einmal vogelwild: Beim Nachschuss trat der Chilene ein Luftloch, der dritte Versuch aus der Drehung saß jedoch und Neuer war stinksauer.

Zurecht, denn die Abwehrleute der Bayern waren nach dem parierten Elfmeter absolut im Tiefschlaf und ließen Sanchez beinahe ungehindert den dritten seiner Abschlussversuche verwandeln. Bis dato war Arsenal offensiv blass geblieben, doch plötzlich stand es remis. Von nun an trauten sich die Nordlondoner etwas mehr zu. Eine Schusschance für Xhaka nach einem feinen Angriff über die Außenbahn parierte Neuer glänzend und zeigte sein überragenden Stellungsspiel in Perfektion. Kurz darauf scheiterte Özil bei einer Großchance an Neuer, der seine Bayern mit starken Aktionen kurz vor der Halbzeitpause mehrmals retten musste. In dieser wackeligen Spielphase des deutschen Rekordmeisters, war auf Neuer absolut Verlass. Im zweiten Spielabschnitt war Neuer dann wie normalerweise, beinahe beschäftigungsloss. Arsenal fand offensiv nicht mehr statt und die Münchner Bayern fuhren am Ende einen hochverdienten Sieg vor heimischer Kulisse ein. Besonders in der Phase kurz vor der Halbzeitpause, konnte Manuel Neuer mal wieder zeigen, wie wichtig ein guter Schlussmann auf diesem Niveau sein kann.

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Bitter: Bei den Gegentoren war Cech-Vertreter Ospina absolut machtlos, zeigte dennoch eine starke Leistung (Foto: firo)

David Ospina/ Arsenal London: Der kolumbianische Nationaltorhüter erhielt im Champions-Leauge Achtelfinal-Hinspiel den Vorzug vor Petr Cech. In den englischen Medien war vermuetet worden, dass Arsenal-Coach Wenger dem Schlussmann schon vor Saisonbeginn Einsätze in der KO-Phase der Königsklasse schmackhaft gemacht hatte, um ihm zu einem Verbleib bei den Gunners zu überreden. So musste der etatmäßige Stammkeeper Petr Cech in der Münchener Allianz-Arena auf der Bank Platz nehmen. Der 28-Jährige Keeper war von Beginn an gefordert: Vidals Distanzschuss konnte Ospina noch mit einer Glanztat und einer bärenstarken Reaktion parieren, dann schlug aber der Niederländer Robben aber zu: Der Niederländer zog von der rechten Seite in die Mitte - und schlenzte die Kugel ins lange Eck in den Torwinkel. Ospina war bei diesem Distanzkracher absolut ohne jegliche Abwehrchance. Bayern erspielte sich eine Mehrzahl von guten bis sehr guten Abschlussmöglichkeiten. Und David Ospina erwischte einen absoluten Glanztag. Denn mehrmals parierte der Keeper überragend und rettete seine über weite Strecken der Partie schläfrige Abwehr.

Nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit drehte Bayern dann auf: Erst köpfte Lewandowski nach Lahm-Flanke das 2:1, dann spielten sich die Gastgeber in einen Rausch und Thiago legte zwei weitere Tore nach. Plötzlich stand es aus Sicht der Nordlondoner 1:4 und Ospina war bei bisher allen Gegentoren absolut ohne Abwehrchance. Der kolumbianische Schlussmann konnte einem im Arsenal-Tor fast schon ein wenig Leid tun. In der zweiten Halbzeit zeigte Ospina seine absolute Spitzenklasse und verhinderte mit mehreren spektakulären Rettungsaktionen eine noch höhere Klatsche. Von den Gunners war in der Offensive absolut nichts mehr zu sehen. Nach einem Querpass von Thiago erzielte der eingewechselte Müller dann noch das 5:1, was das Endergebnis in einem rassigen Champions-League-Spiel besiegelte.

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Torwartvergleich Neuer (Bayern) Ospina (Arsenal)
Gegentore 1 5
Torwartparaden 4 6
Flanken abgefangen 0 0
Ballkontakte 32 45
Pässe/davon angekommen 24/17 (71%) 30/13 (43%)
Gefaustete Bälle 0 0
Fehler vor Gegentor 0 0

 


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