torwart.de hat mit dem ehemaligen Keeper der Eintracht, Andreas Rössl, gesprochen. 2010 kam der Torwart nach Frankfurt zur Eintracht. Nun steht Rössl ohne Verein da. Im Interview erzählt der Keeper wie die Zeit in Frankfurt war und warum es für ihn dort keine Zukunft mehr gab.
torwart.de: Andreas, wie kannst du die Zeit bei der Eintracht beschreiben?
Andreas Rössl: Die Zeit in Frankfurt war sehr schön und auch sehr hilfreich. Ich habe viel gelernt, im persönlichen sowie im sportlichen Bereich. Vor allem das zweite Jahr bei den Profis hat mich weiter gebracht. Jeden Tag auf Topniveau zu trainieren ist für jeden jungen Spieler hilfreich und hat mir sehr geholfen. Alles in allem bereue ich den Schritt in eine andere Stadt und zu einem neuen Verein gegangen zu sein keine Sekunde.
torwart.de: Du warst schon mehrmals nun im Kader als Nummer zwei in der Bundesliga. Wie sind deine Eindrücke?
Rössl: Es ist natürlich ein super Gefühl auf den Rasen zu laufen und die Fans jubeln einem zu, auch wenn es bis jetzt nur beim aufwärmen der Fall war. Davon träumt glaube ich jedes Kind. Wenn man das einmal mit erlebt hat möchte man natürlich mehr und das ganze mal während eines Spiels erleben.
torwart.de: Wieso ging es dann nicht weiter dort?
Rössl: Das lief alles sehr unglücklich. Ich hatte im Winter ein gutes Gespräch mit dem damaligen Trainer Michael Skibbe und dem Torwarttrainer Andy Menger. Sie waren sehr zufrieden mit meiner Entwicklung und haben mir gesagt, dass sie weiter mit mir planen und meinen Vertrag verlängern wollen. Im März fand das erste Gespräch zwischen meinem Berater und Herrn Bruchhagen statt indem es aber leider zu keiner Einigung kam und wir das ganze auf Saisonende verschoben haben.
torwart.de: Wie ging es dann weiter für dich?
Rössl: Als dann der Abstieg besiegelt war und ein neuer Trainer und Manager zur Eintracht kamen lief alles gegen mich. Die neuen Verantwortlichen kannten mich nicht und somit kam es auch zu keinem neuen Vertragsgespräch was ich sehr schade fand weil ich gerne mit der Eintracht in die neue Saison gegangen wäre.
torwart.de: Hast du schon einen neuen Verein in Aussicht?
Rössl: Die Suche nach einem neuen Verein läuft auf hochtouren, aber das ganze stellte sich leider als sehr schwierig da. Als Torwart ist es zurzeit nicht einfach einen neuen Verein zu finden.
torwart.de: Was stellst du dir genau vor?
Rössl: Mein Ziel ist es aufjedenfall einen Verein zu finden indem ich langfristig gute Perspektiven habe und voll angreifen kann. Ich würde gerne hier in Deutschland meine Karriere fortsetzen, aber sollte ein Angebot aus dem Ausland kommen, wäre ich bereit einen weiteren Schritt in meiner Karriere zu machen. Mal etwas ganz Neues anzufangen, in einem anderen Land, eine andere Sprache und einer anderen Mentalität das hat auch seine Vorteile und Reize.
torwart.de: Danke für das Gespräch!
Rössl: Gerne!