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von Tobias Schlitzke
 O. Baumann (Foto Firo)
Das berühmte, schwierige zweite Jahr! Oliver Baumann, Keeper des SC Freiburg, kann davon ein Lied singen. Sieben Spieltage sind vorrüber. 22 Gegentore stehen auf dem Konto. Negative Ligaspitze! Was ist los bei Baumann?
Der 5.Spieltag wird Oliver Baumann sicher noch lange verfolgen: 0:7 gegen die Bayern. Auch wenn die Niederlage deutlich ausfiel und auf dem Papier äußerst drastisch klingt. Gegen die Bayern in dieser Form ist das sicherlich zwar ärgerlich, aber keine deutliche Schande. Dennoch ist es für einen Keeper äußerst ärgerlich, wenn er in einem Spiel sieben Gegentreffer bekommt. Baumann ansich konnte man nicht allzuviele Vorwürfe machen. Eines zeigte sich aber: Der Keeper war wie sie sein Team gegen die Bayern deutlich überfordert. Dies zeigte sich aber nicht nur gegen den Rekordmeister. Gegen Bremen gab es fünf Gegentore, gegen Schalke 04 vier. Auch dort keine größeren Patzer Baumanns, aber auch keine Heldentaten.
Im letzten Jahr sah dies alles noch anders aus. Baumann war der Newcomer der Liga und spielte sich sogar in den erweiteren Kreis der Nationalmannschaftskandidaten. Leverkusen und Bremen hatten angeblich Interesse an dem Nachwuchsmann. Doch dieser gab sein Bekenntnis pro Freiburg ab. 2010 verlängerte Baumann seinen Vertrag beim SC Freiburg bis zum Jahr 2014, ehe er am 28. Juni 2011 um ein weiteres Jahr bis 2015 verlängerte. In der letzten Saison profitierte er vom allgemeinen Auftrieb beim SC Freiburg. Aktuell haben aber andere Jünglinge ihm den Rang abgelaufen. Zieler, ter Stegen, Leno. Selbst Kraft und Rensing gelten noch als Kandidaten vor Baumann, wenn es um mögliche Nationalkeeper für die EURO 2012 in Polen und der Ukraine geht.
Dieses Ziel dürfte er ohnehin schon verdrängt haben. Aktuell gibt er als einziges Ziel den "Klassenerhalt" mit dem SC aus. Und im Inneren dürfte er wohl auf das ein oder andere "Zu-Null-Spiel" hoffen.
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