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Goldener Handschuh 2015/16 - Hinrunde: Souveräner Fährmann


Ralf Fährmann (Schalke 04) ist der Torwart, der nach 17 Spieltagen beim „Goldenen Handschuh“ vorne liegt. Nicht ganz überraschend, da der Keeper sich über die letzten zwei Jahre oben festgespielt hatte. Überraschender aber ist der zweite Platz von Lukas Hradecky (Eintracht Frankfurt), den nur wenige auf der Rechnung hatten. Auf Rang drei kam Vorjahressieger Yann Sommer (Bor. M’Gladbach).

Infos zu Ralf Fährmann:
  • Nationalität: Deutschland
  • Geburtstag: 27.09.1988
  • Geburtsort:Karl-Marx-Stadt, Deutschland
  • Verein: FC Schalke 04
  • Position: Torwart
  • Liga: 1. Bundesliga
  • Größe (cm): 196
  • Bisherige Vereine als Spieler: Eintracht Frankfurt, Schalke 04 U19, Schalke 04 U17, Chemnitz FC Jugend, VfB Chemnitz Jugend
  • Besonderes: Sein jüngerer Bruder Falk Fährmann ist auch Torwart und spielt im Moment beim Bezirksligisten FSV 08 Grüna-Mittelbach. Ralf Fährmann erlitt im Spiel gegen Bayern München am 30. August 2014 einen Hörschaden, als er einen Torschuß von Robert Lewandowski ans Ohr bekam..

Am Ende waren fast alle einig, dass der Schalker, Ralf Fährmann, die absolute Nummer eins der Hinrunde war. Selbst beim „Kicker“-Ranking war Fährmann der Torwart, der in der Vorrunde am meisten überzeugte. Somit unterstricht das Ranking des „Goldenen Handschuhs“ die allgemeine Beurteilung, dass deutlich auf Platz eins steht und im Tor für die besten Leistungen gesorgt hatte. Fährmann erreichte dabei mit zwei Tagessiegen und drei zweiten Plätzen beim „Goldenen Handschuh“ die Halbzeitführung mit 53 Punkten. Dies zeigte, dass der Keeper, der sieben Mal nominiert wurde, äußerst konstant, aber auch teilweise Wetklasse-Paraden zeigte. Mit diesen Leistungen hat er auch Bundestrainer Joachim Löw und Bundestorwarttrainer Andy Köpke vor ein Problem gestellt: Aktuell haben die beiden nur auf Manuel Neuer, Marc-André ter Stegen, Bernd Leno und Ron-Robert Zieler gesetzt. Zwar wurde immer wieder betont, dass auch Fährmann eine Chance zur EM 2016 in Frankreich hätte. Jedoch wird die Zeit zum Testen knapp. Und das am Ende der beste Torhüter der Runde nicht im Kader der Nationalelf sein könnte, ist nicht unbedingt eine angenehme Situation für den DFB. "Es gibt Fährmann, den ich in Zukunft hinter Manuel Neuer als denjenigen sehe, der den meisten Druck ausüben könnte", sagte beispielsweise Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann zum Beispiel im Oktober. Er selbst sagte: "Ich werde mich in keine Rolle oder Situation reinreden. Ich versuche einfach, solche Aussagen mit guten Leistungen auf dem Platz zu bestätigen."

L. Hradecky - die Überraschung (Foto: Firo)

Überraschung auf Rang zwei

Mit 47 Punkten landete Lukas Hradecky von Eintracht Frankfurt überraschend auf dem zweiten Rang. In einem Last-Minute-Sommer-Transfer nach dem Abgang von Kevin Trapp gen Paris geholt, waren am Anfang viele Fans skeptisch, ob der ruhige und solide Tscheche diese Lücke füllen konnte. Doch mit seiner sachlichen Art und Weise hat er für eine gewisse Konstanz im Tor gesorgt und zeigt durch seine gute Torwarttechnik, dass Frankfurt im Tor kein Problem haben muss. Ganze sechs Spieltage war er dabei unter den Nominierten.

Knapp dahinter, mit 46 Punkten, rangiert Vorjahresgewinner Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach. Sommer hatte - wie die Gladbacher als komplettes Team - am Anfang der Runde große Probleme und patzte sogar häufiger, was für ihn absolut ungewohnt war. Doch mit einer grandiosen Aufholjagd haben sich sowohl Mannschaft als auch Torwart stabilisiert und Sommer gelangen sogar drei Spieltagsiege am Ende. Der Keeper ist damit endgültig wieder zu seiner vorjährigen Leistungsstärke gelangt und wird sicherlich in der Rückrunde einen Angriff auf die Titelverteidigung unternehmen. In Schlagweite mit 40 Punkten kam Ron-Robert Zieler von Hannover 96, der ganze sieben Mal nominiert wurde und zweimal sogar ganz vorne stand. Auch Timo Horn vom 1.FC Köln wird in der Rückrunde noch einmal angreifen wollen: Mit 37 Punkten liegt er immer noch in der Nähe der Top 3, was für den Torwart ein großer Erfolg wäre. Vor allem in Bezug auf das Duell in der U21 Nationalmannschaft.

Erwähnenswert sicherlich auch der 8.Rang von Manuel Neuer, der sich mit 28 Punkten nicht wirklich auszeichnen konnte. Das ballverliebte Spiel von Bayern-Trainer Pep Guardiola lässt nur wenig Zeit und Raum, um sich als Torwart auszuzeichnen. Neuer hat dafür aber die Champions-League und kann sich dort auf höherem Niveau messen. Auf Rang 9 landete Przemysław Tytoń vom VfB Stuttgart. Der Torwart hatte Anfangsschwierigkeiten und drohte, als Fehleinkauf abgestempelt zu werden. Doch noch rechtzeitig konnte sich der Torwart bei den Schwaben eingewöhnen und seine Leistungen abrufen.

L. Karius - der Meistnominierte

Loris Karius - der Dauerbrenner

Mit 44 Punkten landete der Torwart auf Rang vier, der die meisten Nominierungen hatte: Loris Karius von Mainz 05 wurde ganze acht Mal unter die Auswahl der Top 5 nominiert. Bisher liegt Karius‘ Fokus auf der U21 Nationalmannschaft. In einigen Jahren hat der Mainzer Schlussmann sicherlich auch Potential für mehr. Nur einen Punkt dahinter (43) ist ein Torwart gelandet, der teilweise schon als abgeschrieben galt. René Adler vom Hamburger SV profitierte davon, dass der Verein sich langsam wieder nach oben entwickelt und wieder ein gesunderes Selbstvertrauen ausstrahlte. Adler selbst konnte nun weitgehend ohne Verletzungen durchspielen und zumindest wieder in ähnliche Leistungsregionen anknüpfen, die er früher schon zeigte.

Auf Platz 12 und damit viel zu wenig für die eigenen Ansprüche liegt Bernd Leno von Bayer Leverkusen. Im letzten Jahr noch auf Platz drei, hatte der Torwart nun viel ungewohnten Patzern zu tun. Will Leno sich in Richtung EM 2016 platzieren, dann muss der Torwart sich in der Rückrunde deutlich verbessern. Enttäuschend sicherlich auch der 14. Platz von Roman Bürki vom BVB. Im letzten Jahr noch auf Rang zwei, hat er nun Eingewöhnungsschwierigkeiten in Dortmund. Dort ist sicherlich noch Steigerungspotential in der Rückrunde vorhanden. Für Christian Mathenia (Darmstadt) ist der 14. Platz dagegen eher ein Kompliment. Mit soliden Leistungen konnte er sich in der Bundesliga etablieren. Platz 17 ist auch für Diego Benaglio vom VfL Wolfsburg zu wenig. Auch hier dürfte man eine Verbesserung in der Rückrunde noch erwarten dürfen.

Alles in allem war die Vorrunde eine, mit guten Torwartleistungen, jedoch dürften bei einigen Torhütern noch größere Steigerungen zur Rückrunde erwartbar sein. Ralf Fährmann gilt aber als der Top-Favorit auf den erstmaligen Titel zum „Goldenen Handschuh“.

Gesamtstand nach dem 17. Spieltag
  Bundesligatorwart
Punkte gesamt
1.
Ralf Fährmann (Schalke)
53
2.
Lukas Hradecky (Frankfurt)
47
3.
Yann Sommer (Gladbach)
46
4.
Loris Karius (Mainz)
44
5.
René Adler (HSV)
43
6.
Ron-Robert Zieler (Hannover)
40
7.
Timo Horn (Köln)
37
8.
Manuel Neuer (Bayern)
28
9.
Przemyslaw Tyton (VfB)
26
10.
Marwin Hitz (Augsburg)
25
11.
Felix Wiedwald (Bremen)
23
12.
Oliver Baumann (Hoffenheim)
22
13.
Bernd Leno (Leverkusen)
18
14.
Rune Jarstein (Hertha)
12
15.
Roman Bürki (BVB)
10
15.
Thomas Kraft (Hertha)
10
15.
Christian Mathenia (Darmstadt)
10
18.
Ramazan Özcan (Ingolstadt)
6
18.
Jaroslav Drobny (HSV)
6
18.
Diego Benaglio (Wolfsburg)
6
20.
Koen Casteels (Wolfsburg)
4

 

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