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von Tobias Schlitzke
 Rost vs. Drobny (Foto Firo)
Abschiedssaison von Frank Rost in Hamburg. Gingen in den letzten Jahren zuerst Oliver Kahn, dann Jens Lehmann im Jahr drauf, ist nun ein weiterer großer unter den Keepern dran. Beinahe aber hätte es mit einer erfolgreichen Saison beziehungsweise vor allem Start nicht geklappt.
Rost gibt sich in den letzten Tagen entspannt. War es in der Vorbereitung in den Medien sehr unruhig um seine Person geworden, scheint die Situation sich nun in Hamburg entspannt zu haben. Die Positionen sind klar: Rost die Nummer eins, Jaro Drobny, der Ex-Berliner, die Nummer zwei. War der Zweikampf anfangs noch offen, ging am Ende der Vorbereitung die Tendenz ganz klar zu Rost. Keepertechnisch sind die beiden sich wohl sehr ähnlich. Beide verfügen über eine große Erfahrung. Beide zeichnet ein solides Spiel von der Grundlinie aus, ohne spektakuläre Paraden, dafür aber mit großer Konstanz und Effizienz. So musste am Ende wohl der Faktor Vereinstreue oder sogar die Abschiedssaison eine Rolle gespielt haben. Auch dürfte es von Bedeutung gewesen sein, dass ein Drobny als Nummer zwei wesentlich pflegeleichter als ein unzufriedener Rost ist.
Dass die Entscheidung „pro Rost“ aber immerhin nicht falsch war, zeigte der Torwart in seinen ersten Spielen. Gewohnt souverän absolviert er sein Spiel und der Hamburger SV verdankt unter anderem auch ihm einen guten Saisonstart.
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