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von Tobias Schlitzke
 C. Wetklo - hautnah (foto firo)
Mainz' Coach Thomas Tuchel setzt in seinem Team auf offene Zweikämpfe. Auch im Tor gilt dies. So vertraute er derselben Elf gegen Bremen wie beim 1:0-Pokalsieg n.V. in Hannover. Im Tor blieb deshalb Christian Wetklo für Heinz Müller. Nicht ganz überraschend, wie torwart.de meint.
Beim 1:3 gegen Werder Bremen zeigte die neue-alte Nummer eins, Christian Wetklo, trotz dreier Gegentore, eine solide Leistung. Die Entscheidung, wer endgültig im Tor stehen sollte, fällte Mainz-Coach Thomas Tuchel erst kurz vor Spielbeginn. Am Ende vertraute er der Erfolgself aus dem Pokal. Das hieß für Heinz Müller die Bank. Es mag wundersam sein, dass die Nummer eins nach einem Pokalspiel ausgetauscht wird. Doch wer die Philosophie von Trainer Tuchel kennt, der weiß, dass dieser jeden Spieler auf den Prüfstand stellt. Und diese Regel gilt für ihn auch im Tor. Das hatte Wetklo in den letzten Jahren immer gespürt. Trotz guter Leistungen der Nummer eins, Heinz Müller, bekam Wetklo immer wieder eine Chance im Tor der Mainzer. Auch in den Vorbereitungen rief Tuchel immer wieder den Leistungskampf im Tor aus.
Am Ende half dieser Zweikampf im Tor dem Team als Ganzes. Denn Mainz hat zwei Torhüter, die beide auf ähnlichem Niveau sich bewegen und vor allem absolut motiviert sind.
Update: Am Mittwoch erklärte Tuchel, dass Wetklo am Wochenende im Tor stehen wird.
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