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Bundesliga - "Kompakt" bei torwart.de (28.02.09)

„Ich brauche Typen"



München - „Ich brauche Typen, die die Mannschaft wachrütteln und motivieren können“, hat der neue Chefcoach Uwe Wolf, der das Traineramt von Marco Kurz übernahm, am Donnerstag gesagt. Gemeint war damit vor allem eines: Die Wachablösung im Tor von Philipp Tschauner zu Michael Hofmann.

Die Entscheidung dürfe sicherlich überraschend für den bisherigen Stammtorhüter Tschauner gekommen sein. Für den bereits 36-jährigen Schlussmann Hofmann wohl ebenso, stand sein Verbleib in München vor dieser Saison ja gar zur Diskussion. Unter Kurz spielte Hofmann ebenso keine Rolle mehr und war lediglich als „Mannschafts-DJ“ innerhalb des Busses aktiv. Überraschend ist jene Entscheidung aber nicht nur aus historischen Gründen. Tschauner galt als der Mann der Hinrunde in der 2.Bundesliga. Er wurde nicht nur vom „kicker“ zur Nummer eins unter den Schlussmännern nach Noten gewählt, auch beim Torwart-Award von torwart.de stand der Mann aus München ganz vorne und verdrängte die Etablierten. Am Anfang der Rückrunde geriet dann Tschauner, wie das komplette Löwenteam, ins Straucheln. Neben dem Aus im Pokal folgten auch bittere Niederlagen in der 2.Bundesliga wie am letzten Wochenende in Duisburg (1:4). Und Tschauner hatte daran seinen ganz persönlichen Anteil. Die Konstanz, die für den Keeper in der Hinrunde sprach, war weg. Plötzlich griff Tschauner immer öfter daneben und war auch bei hohen Bällen anfällig. Eine ungekannte Schwäche des Torwarts. So kam auch in der harten Münchner Medienlandschaft die Torwartdiskussion auf. Doch Ex-Trainer Kurz wollte davon nichts wissen. „Philipp hat mein ganzes Vertrauen“, hatte Kurz noch vor einer Woche klar gemacht. Nun hat aber eben dieser Trainer nicht mehr das Vertrauen des Vereins.

„Tschauner hat eine ordentliche Vorrunde gespielt, aber in einer solchen Situation muss man ein Zeichen setzen“, hat Neu-Trainer Wolf der Abendzeitung verrierten. „Michael Hofmann hat das Sieger-Gen. Ich hoffe, dass er damit die ganze Mannschaft infizieren kann.“ Somit ist der Wachwechsel wohl vollzogen. Fragt sich nur wie lange. Wolf gilt nur als Interimslösung und unter einem neuen Trainer – Toppmöller und Veh sind in der Diskussion – kann diese Thematik wieder ganz anders aussehen.


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