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Home > Archiv > 2. Fotostrecken-Archiv > 2.1 Fotostrecken & Torwartanalysen 15/16 > Bundesliga Relegation Hinspiel > Eintracht Frankfurt - 1.FC Nürnberg 1:1

Lukas Hradecky bekam im gesamten Spiel nur einen Ball auf das Tor: Das Eigentor von Marco Russ. (Foto: firo)

Lukas Hradecky/ Eintracht Frankfurt: Im Hinspiel der Relegation am Donnerstagabend, wurde Eintracht-Schlussmann Hradecky nicht ein einziges Mal geprüft. Der finnische Nationaltorhüter musste seine Qualitäten im Aufbauspiel und bei langen Bällen zeigen. Und das tat er: 26 von seinen insgesamt 30 Pässen kamen an und er spielte über die gesamte Spieldauer nur 4 Fehlpässe. Mit einer Quote von 87 % angekommener Pässe, steht der Frankfurter Keeper deutlich besser da, als sein Gegenüber Raphael Schäfer im Nürnberger Kasten. Hradecky wirkte über die vollen 90 Minuten sicher, unterstützte seine Vorderleute mit klaren Kommandos und war auch bei einer Flanke zur Stelle, die er sicher pflücken konnte. Da alle Nürnberger Abschlüsse, nicht den Weg aufs Tor fanden, konnte Hradecky seine torwartspezifischen Qualitäten nicht zeigen. Beim Gegentor, kurz vor Ende der ersten Halbzeit, war Hradecky chancenlos. Eine lange Hereingabe von Kerk bugsierte Abwehrchef Russ unglücklich ins eigene Tor. Der Ball wäre ohne Berührung deutlich am Tor vorbeigegangen. Eventuell hätte der Finne die Möglichkeit gehabt, den Ball als Flankenball wahrzunehmen, um ihn daraufhin energisch abzufangen. Im Rückspiel der Relegation in Nürnberg, wird Hradecky möglicherweise mehr zu tun bekommen. Wenn Nürnberg ein Tor erzielt, muss die Eintracht bei den Franken treffen. Deshalb ist es wichtig, dass bei Hradecky im Rückspiel zusammen mit seinem Abwehrverbund, solange wie möglich die Null steht.

Raphael Schäfer/ 1.FC Nürnberg: Raphael Schäfer musste sein Können zum ersten Mal in der 7. Spielminute unter Beweis stellen. Der Frankfurter Außenverteidiger Chandler marschierte mit nach vorne, bediente Aigner mit einem feinen Chip , welcher mit einem Schuss aus spitzem Winkel direkt abzog. Schäfer stand richtig, ließ dem Frankfurter keine Chance den Ball im Tor unterzubringen und parierte den Schuss, indem er den Ball zur Ecke abwehrte. Eine gute erste Aktion für Schäfer um ins Spiel zu kommen, allerdings musste er diesen Ball auch abwehren. In der ersten halben Stunde war es ein sehr schnelles und rasantes Spiel, welches sich aber meistens in der Nürnberger Hälfte abspielte. Nürnberg kam nicht in die Zweikämpfe, war nicht präsent genug und ließ sich von der Eintracht aus Frankfurt tief in ihre eigene Hälfte drücken. In der 28. Spielminute mussste Schäfer erneut eingreifen, um den Frankfurter Stürmer Alex Meier vor einer Kopfball-Möglichkeit zu hindern. Hasebe chipte einen Ball in den Strafraum, doch Schäfer war zur Stelle und boxte den Ball mit beiden Händen entschlossen weg. Eine gute und aufmerksame Aktion des Nürnberger Schlussmanns. Auch Schäfer musste in der ersten Halbzeit eher selten ins Spiel eingreifen, obwohl die Frankfurter Eintracht, die klar spielbestimmende Mannschaft war. Die meisten Abschlüsse fanden allerdings nich den Weg aufs Tor oder wurden frühzeitig von dem Nürnberger Defensivverbung geblockt. Die Abstimmung zwischen Schäfer und seinen Vorderleuten funktionierte reibungslos. Schäfer wirkte sicher und unterstütze seine Vorderleute mit aussagekräftigen Kommandos und seiner Erfahrung, die ihm sichtbar einen zusätzlichen Schub an Selbstbewusstsein brachte. Der Nürnberger Kapitän musste in der 65. Spielminute den Ausgleichstreffer zum 1:1 hinnehmen. Chandler wurde auf der rechten Seite mit einem feinen Flugball bedient, flankte vor das Nürnberger Tor, wo er Gavinovic freistehend fand. Der links Flügel der Frankfurter, nahm die Kugel sauber an, behauptete sie auf engstem Raum und schon die Kugel an Schäfer vorbei ins Tor. Schäfer war chancenlos und wurde von seiner Viererkette, die es nicht schaffte innerhalb ihres eigenen Strafraums entscheidend zu stören, im Stich gelassen. Die SGE stürmte auf das zweite Tor, Nürnberg war eher darum bemüht, das sicherlich gute Ergebnis für das Rückspiel in Nürnberg, über die Zeit zu bringen. Das es am Schluss beim Spielstand von 1:1 blieb, hatten die Franken, zu großen Teilen dem erfahrenen Kapitän Schäfer im Tor zu verdanken. Zuerst lenkte Schäfer eine Kopfball-Bogenlampe vom rechten Fünfereck gekonnt über die Latte (77), dann erreichte er den Ball vor dem heranstürmenden Ben-Hatira in höchster Not (78). Auf Schäfer wird es auch im Rückspiel in Nürnberg ankommen. Er muss versuchen, keinen Auswärtstreffer der Frankfurter im hessich-fränkischen Relegationsrückspiel, zuzulassen.

Torwartvergleich Hradecky (Frankfurt) Schäfer (Nürnberg)
Schüsse aufs Tor/davon abgewehrt 1 (Eigentor)/0 5/4
Gegentore 1 1
Torwartparaden 0 4
Flanken abgefangen 1 1
Gefaustete Bälle 0 0
Ballkontakte 38 36
Pässe/davon angekommen 30/26 (87%) 28/13 (46%)

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