Daniel Heuer Fernandes und der HSV ergattern sich einen Punkt gegen den BVB (foto: firo)
Daniel Heuer Fernandes / Hamburger SV:
Der BVB hatte die größeren Spielanteile und auch immerhin 10 Schüsse zu verzeichnen, doch wirklich gefährlich war nur ein Abschluss nach einer knappen Viertelstunde. Während Heuer Fernandes wohl nicht mehr an den Schuss herangekommen wäre, klärte aber der Hamburger Verteidiger Torunarigha für den Torwart.
In der 64. Minute erzielte Chukwuemeka die Führung für die Schwarz-Gelben. Der HSV bekam den Ball nach einem Eckball einfach nicht richtig geklärt. Letztlich konnte der Torschütze aus rechts versetzten 9 Metern in die rechte Ecke vollenden. Für Heuer Fernandes war diese Ecke durch zwei Hamburger vermeintlich abgedeckt, sodass er noch zuvor einen Schritt in die andere Ecke machte und somit gegen die eigene Laufrichtung nur hinterherschauen konnte. Viel mehr passierte aber im Anschluss nicht mehr vor dem Hamburger Tor.
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Heuer Fernandes (Hamburger SV)
Kobel (Borussia Dortmund)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Kurz vor Schluss wurde Gregor Kobel doch noch überwunden (foto: firo)
Gregor Kobel / Borussia Dortmund:
Auch wenn der BVB mehr vom Spiel hatte, war der HSV mit zwei Chancen im ersten Durchgang durchaus das gefährlichere Team. Zunächst konnte Kobel in der 20. Minute sicher parieren. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Kobel bei einem Abschluss aus 10 Metern Glück, als der Ball an die Latte flog. Kobel wäre nicht herangekommen.
Auch nach der Pause wehrte sich der HSV nach Kräften, doch wirklich gefordert war Kobel kaum. Den ersten wirklichen Abschluss musste der Dortmunder Torwart in der 76. Minute abwehren, doch konnte er den Versuch von Glatzel letztlich problemlos sichern. Kurz vor Ultimo traf Königsdörffer noch zum Ausgleich für die Rothosen. Dieser kam nach einer Freistoßflanke von rechts durch Muheim in der Mitte zum Kopfball und verlängerte die Kugel in die rechte Ecke. Kobel kam zunächst aus seinem Tor, um sich dann wieder zurück auf die Linie zu ziehen. Dadurch war er zum Zeitpunkt des Kopfballs noch in der Bewegung und kam daher nicht mehr an den Ball heran und schaute lediglich hinterher.
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