In der ersten Halbzeit präsentierte sich Union Berlin offensiv sehr harmlos. Der BVB ließ kaum Torchancen zu. Lediglich kurz vor der Pause hatte Ilic eine große Möglichkeit, schoss aber freistehend vor Torhüter Gregor Kobel am Tor vorbei. Kobel hatte in dieser Situation Glück, denn obwohl er anfangs hoch stand und in einer guten Position war, den Ball abzufangen, blieb er letztlich stehen und konnte so nicht mehr eingreifen.
Unmittelbar nach der Pause hatte Union zwei weitere gute Chancen, die auch auf das Tor kamen. Nun konnte und musste Gregor Kobel eingreifen und parierte jeweils stark gegen Ilic. Zu diesem Zeitpunkt wäre dies der Ausgleich für die Berliner gewesen. Wenig später erzielte Guirassy das 2:0, womit der Widerstand der Berliner größtenteils gebrochen war. Ein weiterer Versuch kurz vor dem Ende war für den Torwart keine allzu große Herausforderung mehr.
torwart.de-Bewertung
Kobel (Borussia Dortmund)
Rönnow (Union Berlin)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Serhou Guirassy überwand Frederik Rönnow doppelt (foto: firo)
Frederik Rönnow / Union Berlin:
Nach einem katastrophalen Fehler von Tom Rothe hatte Serhou Guirassy nach rund 20 Minuten die Führung für Borussia Dortmund auf dem Fuß. Er lief allein auf Torhüter Frederik Rönnow zu, doch dieser eilte ihm entgegen, machte sich breit und parierte den Ball im Eins-gegen-Eins stark. In der 39. Minute konnte der dänische Keeper erneut parieren. Wenig später erzielte Guirassy aber doch die Dortmunder Führung. Yan Couto schlug eine Flanke von rechts mit Schnitt zum Tor. Dort stand Guirassy fünf Meter vor dem Tor und schloss hoch in die rechte Ecke ab. Rönnow konnte auf der Linie nur noch die Hände heben, da er keine echte Abwehrmöglichkeit mehr hatte. Allerdings hätte er die Flanke mit etwas mehr Risiko noch abfangen können.
In der 58. Minute erhöhte Guirassy auf 2:0. Ein Steilpass in die Tiefe erreichte Beyer, der den Ball mit der Hacke schön in den Lauf von Guirassy weiterleitete. Guirassy war damit frei vor dem Berliner Torhüter. Rönnow stürmte aus seinem Kasten, um Druck zu erzeugen, doch er konnte nicht mehr zum Stehen kommen. Der Torschütze lupfte den Ball aus dem Fußgelenk über den Keeper hinweg ins Tor.
In der 81. Minute sorgte Lukas Nmecha mit einem Schuss aus 13 Metern in die lange Ecke für die endgültige Entscheidung. Unmittelbar vor dem Schuss machte Rönnow noch einen Schritt in Richtung der kurzen Ecke, sodass der Schuss gegen seine Laufrichtung erfolgte. Da er den Schuss zudem sehr spät sah, konnte er dem Ball nur noch machtlos hinterherschauen. Es war der Schlusspunkt der Partie.
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