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Home > WM 2018 > Spielplan und Spielberichte > Spielberichte > Finale: FRA - CRO 4:2

Finale: Frankreich - Kroatien 4:2

torwart.de-Bewertung Lloris Subasic
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt

Als Kapitän führte Lloris seine Mannschaft durch das Turnier (Foto: firo)
Die Belohnung für eine starke WM: Der Weltmeisterpokal für Hugo Lloris und die französische Nationalmannschaft (Foto: firo)

Hugo Lloris:

Im bisherigen Turnierverlauf wusste Hugo Lloris mit starken Leistungen zu überzeugen. Als Kapitän führte er seine Mannschaft in fast jedem Spiel aufs Feld und wusste durch sein sehr ruhiges und abgeklärtes Torwartspiel zu überzeugen. In den letzten Jahren war Hugo Lloris schon immer ein wichtiger Bestandteil der französischen Nationalmannschaft, da er auch bei seinem Verein in England, konstant starke Leistungen über Jahre hinweg zeigt. Nun traf er im bisher größten Spiel seiner Karriere im Finale von Moskau auf die offensiv starke Mannschaft aus Kroatien. Erneut war es von Beginn an sehr wichtig, dass die Zusammenarbeit von Lloris und seiner Verteidigung reibungslos funktionierte. Positiv auffallend ist bei Hugo Lloris, dass er seine Vorderleute mit klaren Gesten und Anweisungen coacht, was auf diesem Niveau eine Qualität für sich ist.

In der Anfangsphase des Finals von Moskau entwickelten die Feurigen aus Kroatien von Beginn an mehr Zug zum Tor und hatten auch mehr Ballbesitz. Gute Torgelegenheiten blieben indes Mangelware, da die Innenverteidigung um Varane und Umtiti vorerst fehlerfrei agierte. Nachdem Frankreich dann in Führung ging, belohnte sich Kroatien nur wenige Minuten später für den Aufwand: Im Anschluss an eine Freistoßflanke von Modric ließ Vida den Ball im Strafraum für Perisic liegen, dessen wuchtiger Abschluss - noch leicht abgefälscht - im rechten Toreck landete. Lloris fand eine gute Startposition, war im Endeffekt aber machtlos. Frankeich legte in einer durchaus ansehnlichen und rassigen Partie erneut vor. Kroatien antwortete noch vor dem Pausenpfiff mit wütenden Angriffen, doch bei mehreren Halbchancen mangelte es an der letzten Präzision.

Und so ging das Finale trotz eines Torschussverhältnisses von 7:1 zugunsten Kroatiens mit einer 2:1-Führung für Les Bleus in die Halbzeit. Lloris war fehlerlos, zeigte auch in der Raumverteidigung und im Stellungsspiel seine Qualitäten. Auch in der zweiten Hälfte begann die Partie munter - vor allem dank der aktiven Kroaten. Lloris wurde in der 48. Minute von Rebic zu einer Flugparade gezwungen. Lloris fand eine gute Startposition, setzte einen sauberen Auftakt und auch seine Hände gingen offensiv und angespannt in Richtung des Balls. Dann jubelte Lloris gleich doppelt, denn Frankreich legte sensationell zwei Tore vor.

Doch aufgeben wollten sich die Feurigen noch längst nicht und Lloris musste einen kleinen persönlichen Rückschlag hinnehmen: Mandzukic setzte nach einem Rückpass von Umtiti zu Lloris nach - und spitzelte den Ball vom Fuß des Torhüters aus fünf Metern über die Torlinie. Ein kurioser Treffer, der so noch für ein wenig Spannung sorgte. Den ersten dicken Aussetzer erlaubte sich Lloris somit zu einem ungünstigen Zeitpunkt, der wohl ausschließlich auf einen unkonzentrierten Moment zurückzuführen ist. Doch der Fehler wurde nicht bestraft. In der Schlussphase ließ die Equipe Tricolore nichts mehr anbrennen und jubelte nach dem Schlusspfiff von Pitana schließlich ausgelassen über den verdienten Weltmeistertitel. Lloris hat sich diesen Titel, aufgrund seiner Leistungen in den letzten Jahren, redlich verdient. Nun zählt er zu wenigen auserlesenen Torhütern, die den Weltmeisterpokal in den Himmel strecken durften.

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Die kroatische Nationalmannschaft spielte eine überraschend starke Weltmeisterschaft (Foto: firo)
Danijel Subasic wusste mit starken Leistungen auf sich aufmerksam zu machen (Foto: firo)

Danijel Subasic:

Der kroatische Schlussmann führte seine Mannschaft mit sehr guten Leistungen ins Finale. Der erfahrene Torhüter, der nun schon seid mehreren Jahren in Monaco spielt, war eine der Überraschungen auf der Torhüterposition bei dieser Weltmeisterschaft. In den entscheidenden Spielen rettete er seine Mannschaft gleich mehrmals und erwies sich als sicherer und konstant guter Tormann. Das Finale von Moskau startete für Subasic aber alles andere als positiv. Zum ersten Mal war dem kroatischen Torhüter die Anspannung vor dem bisher größten Spiel seiner Karriere deutlich anzumerken. Beim Gegentor in der 18. Minute agierte Subasic etwas verhalten in der Raumverteidigung und reagierte verzögert.

Ohne ein einziges Mal selbst aufs Tor von Subasic geschossen zu haben, ging Frankreich aus dem Nichts nach einer Standardsituation in Führung: Nach leichtem Kontakt mit Brozovic, den Griezmann dankend annahm, gab es Freistoß halbrechts vor dem kroatischen Strafraum. Griezmann schlenzte den Freistoß ins Zentrum, wo Mandzukic den Ball unglücklich per Kopf ins linke Toreck beförderte. Subasic hatte keine Chance, offensiv und mutig bei diesem scharf angeschnittenen Ball zu agieren. Dennoch war seine Reaktionszeit relativ groß, sodass er sich bei einer vollständigen Fokussierung auf die Situation, noch besser hätte positionieren können. So blieb ihm bei diesem bitteren Gegentor nur die Statistenrolle. Doch Subasic jubelte dann nur wenige Minuten später, als seine Landsleute die Partie unter großem Jubel ausgleichen konnte. In der nun offenen Partie mutierte Perisic wenig später auf der Gegenseite schon zum zweiten Unglücksraben, denn nachdem der Ball nach einer Ecke von rechts vom Arm des Offensivspielers ins Toraus geprallt war, entschied Referee Nestor Pitana nach Ansicht der Video-Bilder auf Strafstoß für Frankreich. Griezmann verwandelte souverän und ließ Subasic keine Chance. Auffallend war, dass Subasic erneut mehrere Meter ungeahndet vor die Linie trat, um den Einschusswinkel für Griezmann zu verringern. Er spekulierte früh war im Endeffekt machtlos gegen den eiskalt getretenen Strafstoß.

So ging es für den ansonsten beinahe beschäftigungslosen Subasic mit dem knappen Rückstand in die Kabine. Nach der Pause boten sich den Franzosen nun mehr Räume. Mbappé scheiterte nach einem Konter aus spitzem Winkel an Subasic, der sich breit und fokussiert in den Ball warf. Ein Doppelschlag binnen sechs Minuten brachte die Franzosen dann Mitte der zweiten Halbzeit endgültig auf Titelkurs: Zunächst schlenzte Pogba den Ball vom Strafraumrand gegen den auf dem falschen Fuß erwischten Subasic vorbei zum 3:1 ins Tor. Hier war das Positionsspiel des Torhüters nicht optimal und auch seine Ausgangsposition war verhältnismäßig tief und passiv. So reagierte er verspätet und nahm sich jede Möglichkeit, diesen unplatzierten Ball, doch noch parieren zu können. Aus fast identischer Position, nur aus etwas größerer Entfernung überwand in der 65. Minute Mbappé den Keeper mit einem satten Schuss ins linke Toreck. Von seinen zu passiv agierenden Vorderleuten wurde Subasic im Stich gelassen.

Den kroatischen Nationalspielern war die Müdigkeit aus den letzten, kräftezehrenden Spielern deutlich anzumerken. Am Ende reichte es für den tapfer kämpfenden Torhüter nicht für die Krönung seines Turniers. Die Tränen flossen nach dem Schlusspfiff, doch die Freude über das historische kroatische Turnier wird wohl auch bei Danijel Subasicl noch lange anhalten.

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Torwartvergleich Lloris Subasic
Gegentore 2 4
Torwartparaden 2 3
Erfolgreiche Abwürfe % 100 100
Flanken abgefangen 0 1
Ballkontakte 39 20
Pässe/davon angekommen 32/18 (56%) 11/9 (82%)
Gefaustete Bälle 1 0
Fehler vor Gegentor 1 0

Aufstellung Frankreich:

Hugo Lloris . Pavard, Varane, Umtiti, Lucas - Pogba, Kanté - Mbappé, Matuidi - Griezmann - Giroud

Trainer: Deschamps

Einwechslungen:

  • 55. N'Zonzi für Kanté
  • 73. Tolisso für Matuidi
  • 81. Fekir für Giroud

Aufstellung Kroatien:

Danijel Subasic - Vrsaljko, Lovren, Vida, Strinic - Brozovic - Rakitic - Rebic, Modric, Perisic - Mandzukic

Trainer: Dalic

Einwechslungen:

  • 71. Kramaric für Rebic
  • 81. Pjaca für Strinic

Tore:

  • 1:0 Mandzukic (18., Eigentor, Kopfball, Griezmann)
  • 1:1 Perisic (28., Linksschuss, Vida)
  • 2:1 Griezmann (38., Handelfmeter, Linksschuss)
  • 3:1 Pogba (59., Linksschuss)
  • 4:1 Mbappé (65., Rechtsschuss, Lucas)
  • 4:2 Mandzukic (69., Rechtsschuss)

Schiedsrichter: Nestor Pitana (Argentinien)

Zuschauer: 78011 (ausverkauft)

Stadion: Luschniki, Moskau

Foto Firo - Bilder zum Vergrößern anklicken

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