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Home > WM 2018 > WM-Interviews und Hintergründe > (BEL) Koen Casteels - Ein Wolf bei den Roten Teufeln

"Hautnah" bei torwart.de

Koen Casteels: "Ich versuche nur Sachen zu machen, die für mich Sinn machen. "

von Marcel Schäfer

Torwart.de hatte unmittelbar vor dem WM-Start die Möglichkeit, mit dem belgischen Nationaltorhüter Koen Casteels zu sprechen. Er sprach in einem offenen Gespräch über die Situation beim VfL Wolfsburg, die WM-Vorbereitung mit Belgien und die Beziehung zu Thibaut Courtois und Simon Mignolet. Zudem gab Casteels interessante Einblicke in seine Zukunftspläne und auch über seine Torwarthandschuhe wurde im Detail gesprochen.

Koen Casteels im Portrait

Torwart.de: Wie wichtig ist es momentan für dich, nach deiner Verletzungspause 2014, wieder im Kreise der Nationalmannschaft dabei zu sein?

Koen Casteels: Das tut mir sehr gut. Ich denke bei jeder langwierigen Verletzung entwickelt man automatisch Zweifel. Ich habe aber immer an mich geglaubt. Ich bin wieder da, wo ich immer gehofft habe, wieder hinzukommen. Ich konnte meine Leistungen auch in der Bundesliga wieder zeigen. Und wenn meine Leistungen in der Bundesliga passen, ist es meistens so, dass man dann früher oder später eine Einladung für die Nationalmannschaft bekommt. Es ist immer sehr schön bei der Nationalmannschaft dabei zu sein, sich im Kreise des Kaders zu bewegen und vielleicht auch das ein oder andere Spiel machen zu dürfen. Das ist eine große Ehre für mich. Ich spiele natürlich auch Fußball, um dann solche Turniere wie die Weltmeisterschaft 2018 in Russland miterleben zu dürfen.

Torwart.de: Die belgische Nationalmannschaft wird immer wieder als Geheimfavorit gehandelt. Momentan belegt ihr den dritten Platz in der Weltrangliste. Was sagst du dazu?

Koen Casteels: Ich würde auf jeden Fall nicht sagen, dass wir ein Top-Favorit auf den Titel sind. Dazu haben wir zu wenig Erfahrung im Kader, wir waren bis auf das EM-Finale 1980 ja noch nie in einem großen Finale. Trotzdem glaube ich dass wir eine sehr hohe Qualität in der Gruppe haben und auch eingespielt sind. Wir haben in ähnlicher Konstellation schon Turniere gemeinsam bestritten, das hilft uns natürlich. Nach der WM 2014 und der EM 2016 ist das nun das dritte Turnier. Wir fahren mit einem gewissen Selbstbewusstsein zur Weltmeisterschaft.

Torwart.de: Früher gab es die „roten Teufel“ in den 80er-Jahren in Belgien. Habt ihr dieses Image auch heute noch, lebt ihr es? Was verbirgt sich für dich dahinter?

Koen Casteels: Ja, das ist immer noch unser Name, unser Maskottchen. Wir als Mannschaft versuchen es zu leben, aber auch im ganzen Land wird dieses Gefühl gelebt. Das ist sehr schön für uns, dass sich solche eine Tradition immer noch fortführt. Zum Beispiel hat man nach unserem letzten Spiel vor der WM bei den Fans viel positive Stimmung gespürt. Sie unterstützen uns wo es geht und hoffen natürlich auch, dass wir gut abschneiden werden.

Torwart.de: Mit Tunesien, Panama und England habt ihr Gruppengegner, die von verschiedenen Weltverbänden kommen. Wie attraktiv findest du diese Konstellation?

Koen Casteels: Das ist sehr schön, gegen solche Länder antreten zu können. Klar ist es so, dass man manche Länder und ihre Spielweisen nicht so gut kennt. Aber in den Vorbereitungsspielen haben wir zum Beispiel gegen Ägypten gespielt, die ähneln Tunesien in ihrer Spielauffassung. Und Costa Rica hatte einen ähnlichen Spielstil wie Panama. Gegen Frankreich haben wir auch gespielt, die ja auch wie England aus dem europäischem Raum stammen. Wir können auf jeden Fall sagen, dass wir gut vorbereitet sind, gegen die Länder der verschiedenen Kontinente spielen zu können.

Koen Casteels im Training mit Thibaut Courtois und Simon Mignole

Torwart.de: Ihr habt einen spanischen Cheftrainer. Was für eine Spielphilosophie verfolgt er?

Koen Casteels: Unter ihm spielen wir eine Dreierkette im 3-4-3 System. Das war am Anfang schwierig für alle, denn früher haben wir immer mit einer Viererkette das Spiel eröffnet. Das machen wir jetzt aber schon seid zwei Jahren so, wir haben uns in diesem System sehr gut weiterentwickelt und auch verbessert. Zwar können wir auch ohne Probleme auf andere Spielsysteme ausweichen, doch hauptsächlich werden wir im 3-4-3 System agieren. Der Trainer liebt dieses System und kennt es sehr gut, er passt es optimal an die Spieler an und so ist das für uns kein Problem.

Torwart.de: Musstet ihr euch als Torhüter auch umstellen im taktischen Bereich, als das neue Spielsystem eingeführt wurde?

Koen Casteels: Durch Roberto Martinez ist es so, dass er es ganz klar favorisiert, das Spiel von hinten heraus zu eröffnen. Früher war das Risiko deutlich kleiner, da kam oft der lange Ball. Wir haben aber nun die Qualität, dass wir das Spiel eröffnen können. Unsere Vorderleute müssen den Ball auch mal mit dem Rücken zum Spielfeld verarbeiten und unter Druck behaupten können. Dazu gehört Mut, aber wir können das. Wir Torhüter benötigen auf jeden Fall ein sauberes und präzises Passspiel von hinten heraus.

Torwart.de: Mit Courtois, Mignolet und Dir seid ihr sehr gut auf der Torwartposition aufgestellt. Dazu habt ihr noch zwei erfahrene Torhütertrainer. Was zeichnet euch aus?

Koen Casteels: Torwarttrainer Erwin Lemmens aus Belgien war schon länger da. Er steht mit uns auch hauptsächlich auf dem Platz und leitet das Training. Der Spanier Inaki Bergara kam mit dem neuen spanischen Trainer zu uns. Er ist zwar auch meistens auf dem Platz dabei, kümmert sich aber auch um die Spielanalyse und die taktischen Elemente in unserem Training. Wir fühlen uns alle sehr wohl im Torhüterteam, ich kenne Thibaut Courtois schon sehr lange und wir haben gemeinsam mit Simon Mignolet sehr viel Spaß im Training und arbeiten sehr gut miteinander.

Torwart.de: Am Ende kann aber nur einer spielen. Welche Rolle hast du momentan in der belgischen Nationalmannschaft?

Koen Casteels: Ich denke es ist auf jeden Fall wichtig, dass jeder seine Rolle kennt und diese auch lebt. Ich muss mich in jedem Training oder vor jedem Spiel immer so präsentieren, als würde ich spielen. Denn nur das hilft der Mannschaft weiter. Man muss immer bereit sein, die Vorbereitung auf die Spiele ändert sich nicht. Als zweiter oder dritter Torwart ist es immer wichtig, auch mit den Spielern zu reden. Man ist auch für die allgemeine Stimmung im Kader verantwortlich. Man muss helfen wo man kann und seine Rolle erfüllen.

Torwart.de: Wie lief das Torwarttraining zu Beginn der WM-Vorbereitung ab?

Koen Casteels: Thibaut Courtois ist früher als ich und Simon Mignolet ins Training eingestiegen. Deshalb war das immer etwas unterschiedlich. Er hat in der zweiten Woche schon viel mehr gemacht, als ich erst nach der Relegation eingestiegen bin. Dann wurde es individuell gesteigert. Der Torwarttrainer hat jeden Torwart gleichbehandelt und sich um alle gekümmert. Mal waren zwei Torhüter in einer Spielform, dann wurde mit dem anderen Torhüter separat gearbeitet. Das hat sehr gut funktioniert.

Torwart.de: Ist diese Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft vergleichbar mit einer Vorbereitung auf die Bundesliga vor der Saison?

Koen Casteels: Also in den ersten Wochen haben wir auf jeden Fall sehr intensiv trainiert. Danach ging es mehr in die Taktik und haben auch an vielen Abläufen und Automatismen gearbeitet. Es ist zu Beginn auf jeden Fall physisch anstrengend, doch das Training ist gut gesteuert und sicherlich nicht so anstrengend wie eine Vorbereitungsphase im Sommer vor der Saison.

Weiß auch im Training bei der belgischen Nationalmannschaft zu überzeugen: Koen Casteels

Torwart.de: Ihr seid ja ein relatives kleines Fußballland, habt aber super Torhüter in den Reihen. Woher kommt diese Entwicklung auf dieser Position?

Koen Casteels: Ich glaube vor ungefähr zehn Jahren hat Belgien sehr viel in die Jugendarbeit investiert. Davon profitieren wir jetzt, das ist wohl der Hauptgrund. Wir haben sehr viele talentierte Spieler, nicht nur auf der Torwartposition. Auch der WM-Kader ist sehr talentiert und das hat alles vor vielen Jahren begonnen. Wir können jetzt die Früchte dieser Arbeit ernten.

Torwart.de: Euer erstes Spiel im Turnier habt ihr am kommenden Montag gegen Panama. Bereitet ihr euch als Torhüter jetzt auch gezielt auf den Gegner vor?

Koen Casteels: Klar wir bekommen viele Informationen von unseren Trainern. Zuerst reden wir über den Spielstil der Mannschaft, dann schauen wir auch auf die Stürmer. Dort ist es interessant und wichtig, wie sich die Stürmer in den Räumen bewegen und wie sie agieren. Aber unser Training stellen wir nicht extrem um, dass läuft alles eher im taktischen Bereich und in der Video bzw. Spielanalyse ab.

Torwart.de: Du bist als junger Torhüter in den Ausbildungsverein KRC Genk gewechselt und hast dort von der hervorragenden Jugendarbeit profitiert.

Koen Casteels: Das ist auf jeden Fall so, es ist eine der besten Jugendakademien von ganz Belgien. Da habe ich sehr viel gelernt und mich auch weiterentwickelt. Das hätte nicht besser für mich laufen können. Wir haben damals auch schon viel im modernen Torwartspiel gearbeitet: Hochstehen, Bälle erahnen und ablaufen können und auch ein sauberes Passspiel war schon damals wichtig. Beidfüßigkeit war schon in meiner ganzen Jugend ein sehr wichtiges und elementares Thema in meiner Ausbildung.

Torwart.de: Gab es damals schon einen Torwarttrainer, von dem du am Meisten gelernt hast? Der dich vielleicht auch wesentlich geprägt hat?

Koen Casteels: Als ich damals mit elf Jahren bei Genk angefangen habe, hatte ich schon einen tollen Trainer, Gilbert Roeckx. Er hat sich sehr um mich gekümmert. Er hat mich technisch schon früh sehr gut geschult. Das Positionsspiel war schon früh sehr wichtig für ihn und für mich ein großer Vorteil.

Torwart.de: Belgien verfügt auch über eine große Tradition an guten Torhütern. Genannt seien an dieser Stelle der schon legendäre Jean-Marie Pfaff oder Michel Preud'homme. Wie wichtig sind diese Torleute für die belgische Torwarttradition?

Koen Casteels: Belgien hatte schon immer gute Torhüter. Das hat aber vor zwanzig Jahren so richtig mit der Jugendarbeit angefangen. Es gibt auch noch viele gute belgische Torhüter, die jetzt nicht mit zur WM fahren. Zusammen mit Holland war Belgien damals die erste Nation, die den Nachwuchs so richtig gefördert hat. Die moderne Torhüterschule wurde in diesen Ländern schon früh gelebt. Deutschland kam da erst später dazu, da wurde zu Beginn nicht so viel Wert auf Technik und das spielerische Vermögen der Torhüter gelegt. Mit 18,19 Jahren haben wir dann viel Wert auf Explosivität und Kraft gelegt. Diese Kombination aus früherer Technik- und späterer Kraftarbeit schult gute Torhüter.

Torwart.de: Wie wichtig war der Sprung für dich in die Bundesliga? Du bist zuerst nach Hoffenheim. Was hat dieser große Schritt für dich damals bedeutet? Wie bist du zum Anfang klargekommen?

Koen Casteels: Es war ein sehr wichtiger aber auch richtiger Schritt für mich. In Genk lief nicht mehr alles in die richtige Richtung, sie hatten zwar noch viel Vertrauen in mich, doch gespielt habe ich nur selten und ich habe keinen Fortschritt mehr gespürt. Und für mich musste es weitergehen. Der Schritt nach Hoffenheim war richtig, denn dann folgte auch das erste Bundesligaspiel für mich.

Torwart.de: Deine Reise ging dann weiter und du hast schon viel erlebt in deiner bisherigen Bundesligakarriere. Wie wichtig ist es für Torhüter auch mal gegen den Abstieg zu spielen? Ist das eine wertvolle Erfahrung?

Koen Casteels: Es ist eine gute Erfahrung, man lernt sehr viel aus der Situation. Man lernt auch, nicht so viel zu verändern. Aber jetzt ist auch gut, es reicht mir in der Relegation zu spielen. Aber ich habe jetzt schon viel in diesem Bereich erlebt, ich möchte nun wieder weiter oben mitspielen und auch wieder international mit dem Verein Erfahrungen sammeln.

Warmmachen vor dem WM-Testspiel (Foto: firo)

Torwart.de: In Wolfsburg gab es nun einen Torwarttrainerwechsel. Pascal Formann ist nun eigentlich schon seit der letzten Saison euer Torwarttrainer. Was zeichnet die Arbeit mit ihm aus?

Koen Casteels: Pascal macht das seid seinem ersten Tag sehr gut. Er hat einen guten und präzisen Schuss und das ist schon mal sehr wichtig. Wenn man neun von zehn Bällen richtig schießt, dann macht die Übung sehr viel Spaß. Denn dann lernt man auch am Meisten aus der Übung und ich profitiere von seiner guten Technik. Das ist wirklich top und es macht Spaß mit ihm zu arbeiten. Im Training decken wir alles ab, da wird nichts vernachlässigt. In den letzten Jahren gibt es immer mehr junge Trainer auf dieser Position. Es bringt nämlich auch nichts, wenn man in der Trainingswoche langsamere Schüsse auf das Tor bekommt als am Spieltag dann. Das ist nicht gut, die Spieler in der Bundesliga schießen auch sehr stark und präzise. Und das kann Pascal auf alle Fälle.

Torwart.de: Mit Simon Mignolet habt ihr einen Torhüter im Team, der im Champions League-Finale stand. Habt ihr mit ihm auch über die Karius-Patzer im Finale geredet? War das ein Thema?

Koen Casteels: Es ist natürlich schade für Karius. Wir haben nicht so sehr über diese Situation gesprochen. Er respektiert die Entscheidung von Klopp findet es aber sehr schade. Er will auf jeden Fall spielen.

Torwart.de: Wie fühlst du mit, wenn du solche Patzer siehst? Du weißt ja, wie es sich anfühlt. Aber solche Fehler gehören einfach dazu. Wie siehst du das?

Koen Casteels: Da fühlt man natürlich mit, das kann einfach passieren. Aber das passiert in einer Karriere nur einmal so richtig. Das dies im Finale passiert ist, war natürlich bitter. Das hätte auch im Training vor dem Finale passieren können. Das ist sehr schade für ihn, den jeder hat das gesehen. Darüber wird sicherlich noch lange gesprochen. In der Liga wäre das nicht so schlimm gewesen, das wäre schneller vergessen gewesen. Aber das kann jedem passieren, man fühlt mit.

Torwart.de: Dein Torwartspiel ist sehr nüchtern und abgeklärt. Ist das deine Art, dieses ruhige und fokussierte Torwartspiel?

Koen Casteels: Edwin Van Der Sar ist mein Vorbild. Er hat nie unnötig rumgeschrien, hatte nur klare Aktionen und diese hat er gut gemacht. Daran orientiere ich mich und versuche es in meine Art um zu setzen. Wenn es sein muss, bin ich auch laut und werde ich ansprechen, was ich ansprechen möchte. Ich mag aber nicht, vor den Kameras rumzuschreien und eine Show abzuziehen. Ich versuche nur Sachen zu machen, die für mich Sinn machen.

Torwart.de: Noch ein paar Fragen zum Material. Wieviel Handschuhe nimmst du mit zur WM? Bist du sehr in Handschuhe interessiert und auch experimentierfreudig?

Koen Casteels: Ich hoffe, dass wir natürlich lange dabei sind. (lacht) Ich denke ich werde so 6-7 Paare mitnehmen. Ich habe auch neue Testmodelle, die ich ausprobieren werde. Ich probiere absolut nicht gerne aus, ich will meine Handschuhe nicht immer wechseln. Bei Real habe ich eine freie Auswahl, da kann ich spielen mit was ich will. Wenn ich ein neues Modell will, dann ist das kein Problem. Aber ich will dieses ständige Wechseln nicht. Ich habe ein bestimmtes Gefühl im Handschuh, der muss nicht optimal zu meinen Schuhen passen. Da darf sich nicht viel verändern, ich muss mich wohlfühlen und eine Sicherheit haben denn die Handschuhe sind das Wichtigste Werkzeug für die Torhüter.

Torwart.de: Gibt es das Modell von Real, das du momentan spielst, so im Handel?

Koen Casteels: Ja das gibt es in Belgien. Online kann man es auch kaufen, in Deutschland weiß ich es nicht. Aber der Handschuh wird in Deutschland produziert, in Nürnberg. Der Handschuh ist etwas teurer, aber auch der Latex kommt aus Deutschland. Die Qualität ist aber top, es ist alles Naturlatex und nichts Synthetisches. Ich habe schon viele Modelle probiert, aber der Grip von Real ist im Vergleich zu anderen Handschuhen einfach der Beste. Vor allem bei nassem Wetter merkt man den Unterschied deutlich.

Torwart.de: Gehen wir noch schnell auf den WM-Ball ein. Wie findest du ihn?

Koen Casteels: Also der Ball fliegt sehr weit und gut. Man kann ihn aber auch auf jeden Fall flattern lassen. Unser Torwarttrainer kann die Flatterbälle auch sehr gut spielen im Training, die sind schon fies. Deswegen versuchen wir viel auf solche Bälle zu trainieren.

Torwart.de: McDavid trägst du auch oder?

Koen Casteels: Ja sie sind ein Sponsor von mir. Ich trage eine Unterziehhose (Polsterhose um die Hüfte zu schützen) nun schon seid mehreren Jahren in jedem Training und Spiel. Das ist ein fester Bestandteil von mir, ich könnte nicht mehr ohne. Daran habe ich mich sehr gewöhnt.

Torwart.de: Wie lenkst du dich jetzt im Turnier ab, wenn ihr weit kommt? Was bringt dich bei so einer langen Zeit auf andere Gedanken?

Koen Casteels: Ich habe tatsächlich heute noch ein Buch gekauft, dass ich lesen möchte. Im Hotel gibt es genügend Möglichkeiten zum Entspannen. Ich spiele auch gerne Golf, da gibt es direkt beim Hotel einen Platz. Es gibt auch Tage, wo uns die Familie besuchen kommt. Da gibt es sicherlich genügend Möglichkeiten. Ich freue mich darauf.

Torwart.de: Danke Koen für das Gespräch und viel Erfolg beim Turnier!

Koen Casteels: Vielen Dank. Sehr gerne.

 

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