In Kroatien eine absolute Größe
Dominik Livaković ist in seiner Heimat Kroatien eine absolute Größe. Das liegt nicht mehr nur daran, dass er Zeit seiner Karriere die Farben von Dinamo Zagreb trug — es liegt daran, was er auf der Weltbühne geleistet hat. Wer den Namen Livaković hört, denkt unweigerlich an Katar 2022. Und das zu Recht.
Jugend und erste Profi-Erfahrung
Livaković ist in der kroatischen Küstenstadt Zadar geboren und aufgewachsen. Die erste fußballerische Ausbildung erhielt er dort bei NK Zadar, bevor er 2012 in die Hauptstadt zu NK Zagreb wechselte. Der damals 17-Jährige wurde schon in seiner ersten Saison Teil der ersten Mannschaft — zunächst als Ersatztorhüter, gab aber bereits am 31. August 2012 bei der 0:1-Heimniederlage gegen HNK Cibalia sein Liga-Debüt. In der Folge konnte er sich als Stammtorhüter etablieren und absolvierte insgesamt 104 Partien für den kleineren Hauptstadtklub.
Durchbruch bei Dinamo Zagreb
Bereits am 31. August 2015 unterschrieb Livaković beim kroatischen Traditionsverein Dinamo Zagreb, spielte aber noch eine weitere Saison auf Leihbasis bei NK Zagreb. In der Saison 2016/17 wurde dann der endgültige Wechsel vollzogen. Beim kroatischen Rekordmeister reifte Livaković über die Jahre zum Stammkeeper und kroatischen Torhüter Nummer eins. Sechs kroatische Meistertitel sammelte er bei Dinamo, dazu zwei nationale Pokalsiege. Die regelmäßige Teilnahme an der Champions League verschaffte ihm zusätzlich europäische Reife — über 200 Pflichtspiele für den Klub standen zu Buche, als er den Verein 2023 schließlich verließ.
Im August 2023 folgte dann der erste große Wechsel seiner Karriere: Nach sechs kroatischen Meisterschaften und über 200 Spielen für Dinamo als Stammtorhüter wechselte Livaković zum 19-maligen türkischen Meister Fenerbahçe Istanbul — für eine Ablösesumme von rund neun Millionen Euro. In Istanbul etablierte er sich sofort als Stammtorhüter und erarbeitete sich den Ruf eines verlässlichen Rückhalts. In der Saison 2023/24 stand er in 34 Ligaspielen zwischen den Pfosten, hielt 14-mal die Null.
Leihe zum FC Girona und Rückkehr zu Dinamo Zagreb
Der Sommer 2025 brachte dann eine unerwartete Wendung: Fenerbahçe verpflichtete Ederson, womit Livakovićs Chancen auf regelmäßige Einsatzzeiten schwanden. Im September 2025 wurde er an den FC Girona verliehen, doch nachdem der Leihvertrag im Januar 2026 beim spanischen Erstligisten nach der Ankunft von Marc-André ter Stegen frühzeitig beendet wurde, kehrte er auf Leihbasis zu seinem Heimatklub Dinamo Zagreb zurück — dort, wo alles begann.
Kommentare (0)
Keine Kommentare vorhanden!