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Ukraine: Vom Hampelmann zum sicheren Rückhalt

von T. Schlitzke

Andrej Pjatow (Ukraine)

Der Stachel bei den traditionell fußballverrückten Ukrainern sitzt tief. Hochgehandelt bei der letzten Europameisterschaft, die man gemeinsam mit Polen auch noch im eigenen Land veranstaltete, mussten sich die Mannen um Andrej Schewtschenko und Anatolij Tymoschtschuk damals sang- und klanglos nach der Vorrunde verabschieden.

Tymoschtschuk ist auch 2016 in Frankreich mit dabei, aber seinen Zenit hat der 37-jährige deutlich überschritten. Die Stars tragen mittlerweile andere Namen: Allen voran Andrij Jarmolenko. Der talentierte Flügelflitzer von Dynamo Kiew soll angeblich bei einer ganzen Reihe von europäischen Topclubs auf dem Zettel stehen und die ukrainische Mannschaft beim anstehenden Turnier zumindest ins Achtelfinale führen.

Die Chancen der Ukrainer sind schwer einzuordnen. In der Qualifikation hielten sich Licht und Schatten die Waage und das Team von Trainer Michail Fomenko belegte in der Gruppe C den dritten Platz hinter Spanien und der Slowakei. Einzig der Aufstockung auf 24 Teams ist es zu verdanken, dass die Ukraine überhaupt das Teamhotel in Frankreich buchen durfte.

Im Kontrast zu Polen und Nordirland ist Ukraine allerdings der einzige deutsche Gruppengegner, bei dem die Torwartfrage glasklar beantwortet ist. Seit der EM 2012, bei der Andrej Pjatow bedingt durch die Verletzungen seiner Konkurrenten, quasi notgedrungen den Platz zwischen den Pfosten einnahm, ist der mittlerweile 31-jährige auf seiner Position nahezu konkurrenzlos. Gerade im Nachwuchstorhüter-Bereich können die Ukrainer bei Weitem nicht auf einen solch sprudelnden Quell zurückgreifen wie beispielsweise das deutsche Team.

Anfangs noch als „Hampelmann“ verschrien, hat sich Pjatow, der beim ukrainischen Serienmeister Schachtjor Donezk unter Vertrag steht, in den letzten Jahren zu einem konstanten Keeper und sicheren Rückhalt gemausert. Er gilt als guter Fußballer und stark auf der Linie. Als kleines Schmankerl konnte er mit Jahr 2015 mit vier gehaltenen Elfmetern in den europäischen Vereinswettbewerben (Rekordwert) außerdem seinen Ruf als Elfmeter-Killer untermauern. Der Vorteil gegenüber seinen beiden Konkurrenten ist auf jeden Fall die internationale Erfahrung. Mit Donezk spielt Pjatow so gut wie jedes Jahr auf der europäischen Bühne. Erst in diesem Jahr trieb er mit einigen spektakulären Paraden den Euro League-Gegner Schalke 04 in den Wahnsinn und ins Ausscheiden. Dazu stehen auf seinem Konto mittlerweile 63 Länderspiele.

Schewtschenko zählt erst 22 Lenze und kehrt nach der EM von seiner Leihe in Lugansk zu seinem Stammverein Donezk zurück. Wie im Nationalteam wird er dort wohl noch nicht in der Gegenwart, sondern erst in Zukunft Pjatow enger auf die Pelle rücken können.

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