Die erste Halbzeit gehörte klar Ecuador, welches mehrere hochkarätige Chancen hatte. Die besten Versuche landeten jedoch jeweils am Querbalken. Auch weitere gute Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Tor, sondern verfehlten dieses knapp. Yahia Fofana musste daher im ersten Durchgang seltener selbst eingreifen, wäre aber auch bei beiden Lattentreffern machtlos gewesen.
Nach der Pause wurde die Elfenbeinküste etwas stärker und ließ Ecuador eher selten zum Zug kommen. Gleichzeitig hatte Valencia einen weiteren Aluminiumtreffer zu verzeichnen, als er aus spitzem Winkel nur den ersten Pfosten traf. Fofana stand aber gut und hätte möglicherweise parieren können. Den einzigen direkten Schuss aufs Tor, einen Distanzschuss, konnte der Torhüter parieren, indem er noch rechtzeitig die Fäuste nach oben riss.
Bereits im ersten Durchgang ergab sich ein sehr unterhaltsames, packendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. So musste Hernán Galíndez in der 16. Minute erstmalig eingreifen, als er einen Schuss aus halblinken 15 Metern gerade noch mit den Fingerspitzen um den Pfosten drehen konnte. Es war eine starke Parade des Routiniers.
Auch im zweiten Durchgang gab es immer wieder Chancen. So musste der Torhüter erneut nach einer Stunde parieren, war aber wieder zur Stelle. Gleichzeitig traf Wahi nach einer scharfen Hereingabe von Diomande auch nur den Querbalken. Kurz vor dem Ende erzielte Amad Diallo noch den Siegtreffer für die Elfenbeinküste. Singo marschierte über rechts und legte dann in die Mitte, wo der Torschütze aus leicht rechts versetzten 15 Metern den Ball mit der linken Innenseite in die linke Ecke legte. Galíndez stand zunächst am ersten Pfosten, musste seine Position noch angleichen und kam anschließend nicht mehr an den Schuss heran, der für den Torhüter immer länger wurde.
Hernán Galindez - Alan Franco, Joel Ordóñez, Willian Pacho - John Yeboah, Moisés Caicedo, Pedro Vite, Piero Hincapié - Gonzalo Plata, Enner Valencia, Alan Minda
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