Schuhen sichert Darmstadts Überraschung in Elversberg
Darmstadt 98 gewann bei der SV Elversberg mit 2:0. Die Lilien nutzten ihre wenigen Chancen konsequent, die Gastgeber blieben trotz zahlreicher Abschlüsse ohne Tor.
Daran hatte neben der fehlenden Präzision der Elversberger vor allem Marcel Schuhen Anteil. Der Darmstädter Torhüter parierte mehrfach auf der Linie und fing wichtige hohe Hereingaben ab. So verhinderte er nicht nur direkte Torchancen, sondern beendete auch Angriffe, bevor weitere Abschlüsse entstehen konnten.
Schuhen gab seiner Mannschaft die nötige Sicherheit, um die Führung gegen die über weite Strecken aktiveren Gastgeber über die Zeit zu bringen.
Bredlow und Schubert prägen das Spiel in Paderborn
Beim 1:0 des VfB Stuttgart in Paderborn stand zunächst Fabian Bredlow im Mittelpunkt. Der VfB-Torhüter, der im Pokal den Vorzug vor Seimen bekam, verhinderte in der ersten Hälfte mehrfach einen Rückstand. Vor allem bei zwei Blockaktionen verkürzte er die Distanz zum Angreifer und brachte seinen Körper hinter den Ball.
Mit dem Platzverweis gegen Paderborns Curda in der 37. Minute kippte die Partie. Die Gastgeber kamen kaum noch zu zwingenden Chancen, Stuttgart machte zunehmend Druck. Jetzt rückte Markus Schubert im Paderborner Tor in den Mittelpunkt.
Vor allem Demirović scheiterte mehrfach an ihm. Nach gut einer Stunde parierte Schubert innerhalb weniger Minuten zweimal gegen den Stuttgarter Angreifer. Auf kurze Distanz stand er mutig, bot mit seiner breiten Blockstellung viel Fläche und reagierte schnell.
Erst kurz vor Schluss war er geschlagen. Undav erreichte am ersten Pfosten eine Hereingabe von links und drückte den Ball aus wenigen Metern über die Linie. Schubert kam noch entgegen und war am Ball, konnte das Tor aber nicht verhindern.
Reichert verhindert trotz fünf Gegentoren eine frühere Entscheidung
Jan Reichert gehörte bei Nürnbergs 2:5 in Leverkusen zu den auffälligsten Spielern seiner Mannschaft. Schon vor Tapsobas Anschlusstreffer zum 1:2 kurz vor der Pause vereitelte er mehrere Chancen, besonders stark bei einer Direktabnahme von Tella.
Auch nach dem Seitenwechsel hielt Reichert den Club mit weiteren Paraden im Spiel. Leverkusen glich zwar aus, ging aber erst in der 70. Minute per Elfmeter in Führung.
Die fünf Gegentore werden Reicherts Leistung deshalb nicht gerecht. Vor allem auf der Linie verhinderte er weitere Treffer und hielt das Spiel länger offen, als der Endstand vermuten lässt.
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