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Thibaut Courtois (foto firo)
Bürgerlicher Name: Thibaut Courtois

Position:

Torwart

Ausrüster:

Nike

Verein:

Real Madrid

Liga:

La Liga

Vereine:

KRC Genk (Belgien),
Atlético Madrid (Spanien),
Chelsea FC (England)

Geburtstag:

11.05.1992 (29)

Größe (cm):

199

Gewicht (kg):

91

Nationalität:

Belgien

Länderspiele:

84 (Stand 12.06.2021)

Länderspiel-Debüt:

15.11.2011: Frankreich 0-0 Belgien (Saint-Denis)

Bisherige Länderspielkarriere:

Freundschaftsspiele 22 Einsätze
EM-Qualifikation 17 Einsätze
WM-Qualifikation 22 Einsätze
Weltmeisterschaft 12 Einsätze
UEFA Nations League 6 Einsätze
Europameisterschaft 5 Einsätze

Letzter internationaler Einsatz:

06.06.2021: Belgien 1-0 Kroatien
Marktwert: 60.000.000 € (Stand: 12.06.2021)
   

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2009: Belgischer Pokalsieger

2011: Belgischer Meister

2012: UEFA Europa-League, UEFA Super Cup

2013: Spanischer Pokalsieger

2014: Spanischer Meister

2015: League Cup-Sieger, Englischer Meister

2017: Englischer Meister

2018: Englischer Pokalsieger, FIFA-Klub-Weltmeister

2020: Spanischer Superpokalsieger

Von Genk zu Atlético Madrid

Im Juli 2011 wurde Courtois für eine Ablösesumme von circa neun Millionen Euro von seinem Heimatverein Genk an den FC Chelsea verkauft und direkt an Atlético Madrid weiter verliehen. Dort sollte er Spielpraxis und Erfahrung sammeln, um später die Nachfolge von Petr Čech bei Chelsea anzutreten. Dazu äußerte sich der Torhüter mit folgenden Worten: „Chelsea sieht mich als Nachfolger von Petr Čech. Es wird zwar nicht in ein oder zwei Jahren passieren, aber in drei, vier oder fünf Jahren...“

Bei Atlético trat er die Nachfolge von David de Gea an, der zu Manchester United gewechselt war. Als neuer Stammtorhüter kassierte er in seinen ersten Partien – in der Europa League gegen Vitória Guimarães und in den ersten vier von sechs der Liga – kein Gegentor. Auch in der Zeit von Januar bis Februar blieb er insgesamt 578 Minuten ohne Gegentor.

Europa League Gewinner und spanischer Pokalsieger mit Atlético Madrid

Am Ende der Saison 2011/12 wurde er mit Atlético Tabellenfünfter und erreichte das Finale der UEFA Europa League. Im Finale traf er mit Madrid auf Athletic Bilbao und gewann mit 3:0. Kurz nach Gewinn der Europa League wurde die Leihe an Madrid um ein weiteres Jahr verlängert. Nach Ende der Sommerpause traf er am 31. August im UEFA Super Cup auf den Champions-League-Sieger, seinen eigentlichen Arbeitgeber, den FC Chelsea. Das Duell der beiden Europapokalsieger aus dem Vorjahr gewann er mit Atlético deutlich 4:1. In der Saison 2012/13 wurde Courtois mit seinem Team Dritter in der Liga und spanischer Pokalsieger. Im Finale schlug man den Stadtrivalen Real Madrid.

Spanischer Meister und bester Torhüter der Liga

Im Juni 2013 wurde das Leihgeschäft um ein drittes Jahr verlängert. In der Saison 2013/14 gewann er mit Atletico erstmals die spanische Meisterschaft und wurde zum zweiten Mal als bester Torhüter der Liga ausgezeichnet. Im Halbfinale der Champions League traf er wieder auf Chelsea und gewann abermals, nachdem die UEFA klargestellt hatte, dass Chelsea keinerlei Einfluss auf den Einsatz Courtois’ nehmen darf, musste sich im Finale aber dem Stadtrivalen Real Madrid mit 1:4 n.V. beugen.

Stammtorhüter und neuer Vertrag beim FC Chelsea

Zur Saison 2014/15 kehrte Courtois zum FC Chelsea zurück. Dort setzte er sich zu Saisonbeginn gegen den langjährigen Stammtorhüter Petr Čech durch und stand beim ersten Premier League Spieltag gegen den FC Burnley im Tor der Blues. Im September 2014 unterschrieb Courtois einen neuen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2019.

Erfolge mit dem FC Chelsea

Die Zeit in London war für Courtois vor allem auf nationaler Ebene sehr Erfolgreich. So wurde er mit dem Blues zweimal englischer Meister (2015 und 2017). Dabei absolviere er in der Meistersaison 14/15 32 von 38 Spielen und in der Saison 16/17 36 von 38 Spielen. Hinzu kamen die Titel Englischer Pokalsieger (2018) und Englischer Ligapokalsieger (2015). In der Champions League kamen die Engländer mit Courtois im Tor aber nie über das Achtelfinale hinaus. Mit dem FC Chelsea bestritt Courtois insgesamt 126 Premier League Spiele, bevor er zur Saison 2018/19 zurück nach Madrid ging, dieses Mal aber zum Stadtrivalen Real Madrid

Erneut spanischer Meister mit Real Madrid

Bei den Königlichen verpasste der 1,99 m Mann zwar die ersten beiden Spiele 18/19 in der La Liga, stand dann aber ab dem dritten Spieltag im Tor, bevor ihn gegen Ende der Saison eine Oberschenkelverletzung zu einer längeren Pause zwang. Sein Konkurrent im Tor war Keylor Navas. Im Champions League Achtelfinale scheiterte Real Madrid mit Courtois im Tor überraschend an Ajax Amsterdam

In der Saison 2019/20 feierte Courtois mit Real Madrid den spanischen Meistertitel. Der Belgier stand dabei bei 34 von 38 Ligaspielen im Tor. Das Team kassierte in der gesamten Saison nur 25 Gegentore. Nicht so gut lief es international, in der Champions League war erneut im Achtelfinale Schluss.

In der Saison 2020/21 war es ausgerechnet Rivale Atletico Madrid, die Real mit zwei Punkten auf Distanz hielten und den Titel in La Liga sicherten. Courtois verpasste in dieser Saison keine Minute. Im Halbfinale der Champions League kam es zum spannenden Duell gegen den Ex Club Chelsea. Hier zog Chesea nach einem 1:1 im Hinspiel mit einem 2:0 Sieg ins Finale ein. An Courtois lag es nicht, er zeigte in beiden Spielen eine gute Leistung.

Erstes Spiel für die Nationalmannschaft

In den Jahren 2009 und 2010 bestritt Courtois vier Freundschaftsspiele für die belgische U-18. Im Jahr darauf wurde er für das Freundschaftsspiel gegen Slowenien erstmals in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen und gab wenig später gegen Frankreich sein Debüt. Dabei spielte er über die volle Länge und musste keinen Gegentreffer hinnehmen, das Spiel endete 0:0.

Viertelfinaleinzug bie der WM 2014 in Brasilien

2013 qualifizierte er sich mit der Nationalmannschaft Belgiens für die WM 2014 in Brasilien als im vorletzten Qualifikationsspiel Kroatien mit 2:1 geschlagen wurde. Im Mai 2014 wurde Courtois von Marc Wilmots in den Kader Belgiens zur WM-Endrunde berufen und war auch während der WM Stammtorwart. Er erreichte mit Belgien das Viertelfinale, in dem man gegen den späteren Vizeweltmeister Argentinien mit 0:1 ausschied. Der belgische Torwart zeigte in jedem Spiel starke Leistungen und war einer der Garanten für den Viertelfinaleinzug.

Überraschendes Aus bei der EM 2016 gegen Wales

Auch für Europameisterschaft 2016 qualifizierte sich Belgien ohne Probleme. Nach überstandener Vorrunde mit zwei Siegen und einer Niederlage folgte ein klarer 4:0 Erfolg im Achtelfinale gegen Ungarn. Das überraschende Aus für Belgien kam dann im Viertelfinale gegen Wales. Sofort nach der EM trennte sich der belgische Verband von Trainer Wilmots und engagierte Roberto Martinez.

Welttorwart und Goldener Handschuh 2018

Bei der WM in Russland gelang es den Belgiern, bis ins Halbfinale vorzudringen. Dort voerlor man gegen den späteren Weltmeister Frankreich mit 1:0. Im anschließenden Spiel um Platz 3 konnte dann mit einem Sieg gegen England der größte Erfolg der Verbandsgeschichte gefeiert werden. Großen Anteil daran hatte Thibaut Courtois, der mit dem Goldenen Handschuh als bester Torhüter der WM ausgezeichnet wurde. Außerdem wurde er von der FIFA zum Welttrowart 2018 gekürt.


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