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U21-Nationalmannschaft: Aufgebot bekanntgegeben

Di Salvo setzt auf Mio Backhaus als Nummer 1 – Seimen fehlt verletzt

Autor: T. Rübe - 19.09.2026

Einen Tag nachdem Jürgen Klopp überaus medienwirksam seine erste Nominierung für die A-Nationalmannschaft bekannt gab, folgte am Freitag der deutsche U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo mit seinem Aufgebot. Dieser musste dabei bei den Feldspielern manche Priorisierung von Jürgen Klopp hinnehmen und auf der Torwartposition auf den neuen Stuttgarter Stammtorhüter Dennis Seimen verzichten. Dieser konnte seinen Status bisher nicht nutzen, da er in der Vorbereitung eine Verletzung erlitt und erst nach der Länderspielpause in das Stuttgarter Tor zurückkehren soll.

Für die drei anstehenden EM-Qualifikationsspiele – zweimal gegen Lettland und gegen Malta – hat Di Salvo Mio Backhaus (SC Freiburg), Max Weiß (FC Burnley) und Frank Feller (1. FC Heidenheim) nominiert. Als klare Nummer 1 fungiert hierbei Mio Backhaus. Bei seinem neuen Klub ist Backhaus unumstrittener Stammspieler und legte einen starken Start in die neue Bundesliga-Saison mit dem SC Freiburg hin. Ein weiterer Vorteil gegenüber den anderen Torhütern ist, dass er auf höchster Ebene dauerhaft Spielpraxis sammelt und glänzend in die Spielzeit gekommen ist, nachdem er bereits in der vergangenen Saison als klare Nummer 1 agierte.

Auch Max Weiß ist in seinem Klub mittlerweile die feste Nummer 1, erlebte mit dem Premier-League-Absteiger jedoch einen desaströsen Saisonstart. In der zweitklassigen Championship ist der FC Burnley nach sieben Spielen Tabellenletzter. Gerade einmal drei Remis bei vier Niederlagen stehen bisher in der Bilanz. Gleichzeitig steht der ehemalige Karlsruher in der Schießbude der Championship: 16 Gegentore musste der Torhüter bereits hinnehmen. Grundsätzlich lag dies nicht an Weiß selbst, doch befindet er sich mit seinem Team derzeit in einer sportlich komplizierten Phase.

Besser läuft es hingegen beim 1. FC Heidenheim. Nach fünf Spielen befindet sich der Erstliga-Absteiger auf Rang drei und könnte sich auch nach der Länderspielpause weiter in der Spitzengruppe der Tabelle festsetzen. Dabei ist Frank Feller dieser Entwicklung ein wenig zum Opfer gefallen. Bereits in den letzten Jahren galt Feller als zukünftiger Stammtorhüter an der Brenz und sollte in dieser Saison endgültig diesen Status erreichen. Nachdem das Team in den ersten beiden Ligaspielen gegen Hertha BSC und den VfL Osnabrück sieben Gegentore kassierte und zudem in der 1. Runde des DFB-Pokals beim SSV Jeddeloh ausschied, handelte Trainer Frank Schmidt: In allen drei Partien stand Feller im Tor, fand sich im Anschluss jedoch auf der Reservebank wieder. Für ihn hütet nun vorerst Thomas Dähne das Tor. Schmidt betonte bei dieser Entscheidung, zunächst die Defensive stabilisieren zu wollen. Auf Dauer soll Feller aber wieder eine tragende Rolle einnehmen.


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