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Der Torwarttrainer der Frankfurter Eintracht Andy Menger leitet das Robinson Torwartcamp
torwart.de: Wann und wo findet das Camp statt?

Andreas Menger: Das Camp findet vom 10.06 – 17.06 in Ampflwang statt. Der Standort des Camps ist in Oberösterreich kurz hinter Passau. Es handelt sich dabei um einen Robinson Club, der einen sehr guten Sportplatz hat, und einige tolle Besonderheiten aufweist. Gut ist auch, dass die Eltern viel parallel dazu unternehmen können. Sie können Golf spielen, reiten, wandern und noch vieles mehr.

torwart.de: Welche Rolle spielt der Robinson Club bei der Organisation des Camps?

Andreas Menger: Der Robinson Club ist dabei. Er vermarktet die das Camp und hat den FC Bayern München als Sponsor dazugewonnen. Dadurch wird das Camp noch viel reizvoller. Der Sieger des Camps darf an einem Wochenende im November auf dem Trainingsgelände des FC Bayern trainieren, ein Heimspiel in der Allianz Arena mitverfolgen und den Profi bei ihrer täglichen Arbeit über deren Schultern schauen. Der Spieler darf sogar einmal bei den Bayern im Mannschaftsbus mitfahren. FC Bayern hautnah!

torwart.de: Wie bist du dazu gekommen, bei diesem Camp als Coach mitzumachen?

Andreas Menger: Ich mache das jetzt zum 4. Mal. Am Anfang bin ich damals für Frank Rost eingesprungen. Er sollte das damals in Italien machen. Kurzfristig wurde er aber dann in die Nationalmannschaft zu einem Länderspiel berufen. So mußte er die Teilnahme kurzfristig absagen. Der Robinson Club stand dann ohne Torwarttrainer da. Damals wie heute ist die Firma Reusch Partner des Robinson Clubs bei der Organisation des Camps. Ich bin mit 15 Jahren zu Reusch gekommen und habe zu den Verantwortlichen von Reusch eine sehr enge Bindung. Die haben dann gesagt, jetzt fragen wir mal den Menger. Der macht das vielleicht.

Eigentlich war ich da sehr skeptisch. Da sind Kinder, die ein Torwarttraining machen wollen, extra nach Italien gefahren. Ich habe gefragt: ‚Wieviele Kinder sind es denn?’ ‚12’ Naja. Dann bin ich nach Italien gekommen. Da waren es dann nicht 12 Kinder, sondern 19-20 Kinder. Ich habe mit den Kindern dann in Gruppen trainiert. Dieses Camp wurde für den Robinson Club ein Riesenerfolg. Die haben dann gleich gesagt, dass sie es wieder machen wollen.

Ich fand damals den Standort Italien nicht optimal. Die Temparaturen sind für das Training sehr hoch, man muss in den Flieger steigen und die Trainingsplätze waren für das Torwarttraining etwas zu hart. Es bestand die Gefahr, dass das Camp sterben würde, wenn man den Standort nicht verlagern würde. So haben wir das Camp nach Oberösterreich verlagert. Das hat einige Vorteile: die Anfahrt kann in wenigen Autostunden durchgeführt werden, die Eltern können in den Bergen schöne Ausflüge machen, wir haben tolle Trainingsplätze, es ist alles deutschsprachig und wenn es mal zu einer Verletzung kommen sollte, ist man auch schnell wieder zu Hause. Man hat also viel mehr Vorteile. Die Plätze sind auch nicht so trocken und hart. Das war dann wieder ein Riesenerfolg mit 24 Kindern.

Torwart.de: Machst du das Training alleine oder hast jemanden, der dich unterstützt?

Andreas Menger: Ich habe die letzten Camps alleine gemacht. Habe die Kinder nach deren Leistungsstärke in 6er Gruppen aufgeteilt und jeden Einzeln rausgeholt und mit ihm trainiert. Das war für mich zwar stressig, aber für die Kinder super. Ich meine, wenn die Eltern so viel Geld ausgeben, dann sollen die Kinder auf ihr Kosten kommen. Die Kinder wollen dann mit mir trainieren. Sie sollen was lernen und das was sie lernen mit nach Hause nehmen und in ihrem Verein umsetzen.

torwart.de: Was bringst du den Kindern dann bei?

Andreas Menger: Für mich ist es wichtig, gerade im Jugendbereich, dass du eine solide Torwarttechnik hast. Dass dir jemand erklärt, wie die richtige Torwarttechnik auszusehen hat. Oftmals sind es Kleinigkeiten, die den ganzen Bewegungsablauf stören und die Technik falsch ausgeführt wird. Ich zeige ihnen was sie falsch machen. Ich zeige und erkläre ihnen dann wie es gemacht wird. Im Grunde gehen wir durch alle Bereiche des Torwartspiels durch. Das Fussballerische wird ebenfalls mit einbezogen.

Torwart.de: Du hast gesagt, dass der beste Keeper bei den Bayern ein Wochenende verbringen kann. Wie erfolgt die Bewertung der Torhüter?

Andreas Menger: Wir werden dieses Jahr, dadurch dass Bayern München eingestiegen ist, einen Test machen und alle Bereiche des Torwartspiel, wie Fangen, Abwürfe, Stellungsspiel, bewerten werden. Das Bewertungsteam setzt sich aus einem Vertreter der Bayern, einem Vertreter der Bundesliga, Rainer Dinkelacker und mir zusammen. Somit hat man neben den messbaren Kriterien auch noch den Eindruck von vier Fachleuten. Dadurch ist eine faire Bewertung gewährleistet. Mit Rainer Dinkelacker haben wir einen absoluten Fachmann für die Messung von objektiven Kriterien im Torwartbereich dabei. Er hat gemeinsam mit Reusch ein Verfahren bei den Reusch Talent Trainings (RTT) entwickelt, mit welchem man sehr gut die Leistungen von jungen Torhütern bewerten kann.

torwart.de: Vielen Dank für das interessante Gespräch. Wir wünschen Dir viel Erfolg bei der Durchführung des Camps.

Andreas Menger: Danke schön


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