Es gab wohl seit Jahren selten so eine Vorbereitung, wie in diesem Winter, die für Roman Weidenfeller spannenden gewesen sein könnte. Der (noch) Nationalkeeper möchte sich seinen Platz im Tor des BVB zurückholen.
Trotz des Tabellenplatzes dürfte Mitch Langerak mit einem lachenden Auge nach Australien geflogen sein, wo er sich mit seinem Team zur Vorbereitung auf den Asien-Cup traf. Der Torwart bekam endlich längerfristig das Vertrauen von Trainer Jürgen Klopp geschenkt. Auch wenn es mannschaftsintern mit den Dortmundern alles andere als gut lief, konnte Langerak zumindest zeigen, dass er kein schlechter Ersatz bzw. Nachfolger von Roman Weidenfeller ist. Die Frage ist dabei, ob der Torwart auch in der Rückrunde im Tor stehen wird, den Saisonstart wird er auf jeden Fall verpassen. Doch den Asien-Cup einfach ausfallen zu lassen, kam für Langerak „auf gar keinen Fall in Frage“. Zu sehr freute er sich darauf und mochte auch seinen Platz in der Nationalelf festigen.
Für Weidenfeller dagegen geht es dagegen um alles oder nichts: Viele Chancen wird er sicherlich nicht mehr bekommen. Sollte er es nicht schaffen, in der Rückrunde wieder in das Tor zu kommen könnte ihn das dauerhaft seinen Platz im Tor des BVB und der Nationalmannschaft kosten. Trainer Klopp wollte sich vorerst nicht zum Torwartkampf äußern und stattdessen „die Leistung sprechen lassen“.