Goldener Handschuh: Maarten Vandevoordt gewinnt den 5. Spieltag
Der Torhüter von RB Leipzig setzt sich in der gemeinsamen Wertung der torwart.de-Redaktion und der User mit neun Punkten knapp vor Finn Dahmen durch. Dahmen kommt auf acht Punkte, Karl Hein folgt mit sieben Zählern auf Rang drei.
Beim deutlichen 6:0 von RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt blieb Vandevoordt trotz des klaren Ergebnisses keineswegs beschäftigungslos. Bereits im ersten Durchgang verhinderte er gegen Ritsu Doan den möglichen Frankfurter Anschlusstreffer und reagierte wenig später auch gegen Ansgar Knauff und Jonathan Burkardt stark.
Auch nach der Pause war der Belgier mehrfach zur Stelle. Besonders aus kurzer Distanz gegen Knauff sowie in der Schlussphase gegen Younes Ebnoutalib, Can Uzun und Farès Chaïbi ließ sich Vandevoordt nicht überwinden. Insgesamt kamen neun Frankfurter Abschlüsse auf sein Tor – alle neun parierte der Leipziger Keeper. Bei einem xG-on-target-Wert von 2,33 blieb er ohne Gegentor.
Für die torwart.de-Redaktion war Vandevoordt damit der beste Torhüter des Spieltags und erhält fünf Punkte. Bei den Usern landete er knapp hinter Dahmen auf Rang zwei und bekommt vier weitere Zähler. Mit insgesamt neun Punkten reicht es zum Tagessieg.
Dahmen setzt seine starke Saison fort
Nur einen Punkt dahinter landet Finn Dahmen. Der Augsburger war beim 2:2 gegen Bayern München erneut ein entscheidender Faktor. Der deutsche Rekordmeister setzte den FCA über weite Strecken unter Druck, doch Dahmen verhinderte mit zahlreichen Paraden weitere Gegentreffer.
Zehn Münchner Schüsse kamen auf sein Tor, acht davon konnte Dahmen abwehren. Besonders in der Schlussphase hielt er Augsburg mehrfach das Unentschieden fest. Bei den beiden Gegentoren durch Ismael Saibari und Nathaniel Brown gab es für ihn kaum eine realistische Abwehrchance. Bemerkenswert ist vor allem der Vergleich mit der Qualität der Abschlüsse: Der xG-on-target-Wert der Bayern lag bei 4,29, Dahmen kassierte lediglich zwei Gegentreffer.
Bei den Usern lag Dahmen mit 13 Prozent knapp vor Vandevoordt und erhält fünf Punkte. Die Redaktion setzte ihn auf Rang drei. Damit kommen weitere drei Punkte hinzu und Dahmen erreicht insgesamt acht Zähler.
Karl Hein stark beim Bremer Punktgewinn in Dortmund
Auch Karl Hein zeigte beim 2:2 von Werder Bremen bei Borussia Dortmund eine starke Vorstellung. Vor allem nach der Pause erhöhte der BVB den Druck deutlich. Hein entschärfte unter anderem mehrere gute Möglichkeiten von Ethan Nwaneri und hatte bereits vor der Pause im direkten Duell mit Maximilian Beier stark reagiert.
Insgesamt parierte der Bremer Schlussmann acht der zehn Dortmunder Schüsse auf sein Tor. Bei den beiden späten Gegentreffern war für ihn wenig zu machen. Beim 1:0 musste Hein zunächst den ersten Pfosten verteidigen, ehe der Ball in die Mitte gelangte. Beim 2:0 wurde er bei einem Eckball entscheidend geblockt.
Die torwart.de-Redaktion setzte Hein auf Platz zwei, von den Usern wurde er auf Rang drei gewählt. Das ergibt sieben Punkte und Platz drei in der Spieltagswertung.
Kristof hält Elversberg lange im Spiel
Nicolas Kristof belegt Rang vier. Der Elversberger Schlussmann konnte die 0:1-Niederlage bei Union Berlin zwar nicht verhindern, gehörte aber zu den stärksten Spielern seiner Mannschaft.
Schon nach einer Viertelstunde parierte Kristof gegen Tim Skarke. Besonders stark war seine Aktion gegen einen Freistoß von András Schäfer aus rund 25 Metern, den er trotz schwieriger Flugbahn über die Latte lenkte. Auch anschließend zeigte Kristof weitere starke Reaktionen. Erst in der 81. Minute musste er sich geschlagen geben – der Abschluss von Livan Burcu wurde noch von einem Elversberger abgefälscht und dadurch gegen Kristofs Laufrichtung gelenkt.
Kristof parierte fünf von sechs Schüssen auf sein Tor und kam auf eine Quote von 83 Prozent. Mit jeweils zwei Punkten aus User- und Redaktionswertung stehen für ihn insgesamt vier Punkte zu Buche.
Schwäbe komplettiert die Top fünf
Den fünften Platz belegt Marvin Schwäbe. Beim 2:1-Derbysieg des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach war Schwäbe vor allem in der ersten Hälfte mehrfach gefordert und früh auf Betriebstemperatur.
Beim zwischenzeitlichen Ausgleich durch Joseph Scally hatte der Kölner Keeper kaum eine Möglichkeit einzugreifen. Zuvor hatte er bereits einen Abschluss stark pariert, ehe die Gladbacher im zweiten Anlauf zum Treffer kamen. Auch in der Schlussphase war Schwäbe bei den verbleibenden Gladbacher Möglichkeiten zur Stelle.
Von sieben Schüssen auf sein Tor parierte Schwäbe sechs und erreichte damit eine Paradenquote von 86 Prozent. Jeweils ein Punkt von Usern und Redaktion ergeben zwei Punkte für die Gesamtwertung.
In der torwart.de-Analyse blicken wir auf die Leistung aller Torhüter, die am 5. Spieltag zum Einsatz gekommen sind.
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