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Dortmund: Wie geht es weiter mit Bürki?

von T.Schlitzke


R. Bürki (Foto: Firo)

Roman Bürki wirkte nach der Niederlage des BVB gegen AS Monaco niedergeschlagen. Dem Keeper saß sowohl die Niederlage als auch die Erlebnisse rund um den Anschlag auf den Mannschaftsbus noch in den Knochen.

Roman Bürki, der Keeper von Borussia Dortmund, wirkte zumindest in den ersten Minuten des Spiels gegen Monaco noch nicht ganz da. Das zeigte sich auch beim 1:0 der Monegassen, als er den Ball nach einem harten, aber nicht platziertem Schuss, nur noch nach vorne fausten konnte. Immerhin aber stand er danach weitgehend sicher im Tor. Nach dem Spiel sagte er aber: "Wir waren nicht von der ersten Sekunde an zu 100 Prozent bereit, vielleicht waren wir zu fokussiert aufs Toreschießen. An der Aufstellung hat es nicht gelegen, es war auch ein bisschen Pech dabei." Jedoch hatte der Torwart auch immer noch die Erlebnisse der vergangenen Woche in den Knochen. Das erklärte er vor dem Spiel.

"Ich habe noch immer Probleme, schlafen zu können", so gegenüber der Schweizer "SonntagsZeitung". "Im Unterbewusstsein zucke ich zusammen und schrecke darum auf. Das ist das Schlimmste: dass ich keine Nacht durchschlafen kann. Wenn ich dann aufwache, bin ich froh, dass ich daheim im Bett liege. Und dass die Familie bei mir ist, so finde ich etwas Ablenkung." Ganz weg ist er nämlich nicht davon gekommen: "Wir sitzen im Bus wie immer, fahren vor dem Mannschaftshotel los. Und dann gibt es einen Riesenknall. Alle Köpfe wirft es vom Druck zur Seite. Dann ist es einen Moment lang ruhig, und plötzlich schreit einer, also Marc (Bartra, d.Red.). Alle werfen sich auf den Boden, ich rufe den Physiotherapeuten, damit er sich um Marc kümmern kann, aber der liegt selbst auch auf dem Boden und schützt sich.“

Die Frage ist nun, wie lange die Spieler brauchen werden, um dieses Erlebnis auch dauerhaft zu verarbeiten. Ein Sieg gegen Monaco hätte den Team zumindest symbolisch geholfen.

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