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BVB: Bürki endlich angekommen im „Revier“

von T. Schlitzke


R. Bürki Foto Firo

Borussia Dortmund begeistert momentan die Bundesliga und fast ganz Europa! Einer der Gründe ist sicherlich das gute Offensivspiel. Der andere Grund ist die gute Zusammenarbeit zwischen der Defensive und Keeper Roman Bürki, der endlich in Dortmund angekommen zu sein scheint. Torwart.de geht noch einmal auf den Grund!

Im Sommer wunderten sich einige Beobachter, nachdem Oldie Roman Weidenfeller in Rente gegangen ist und Borussia Dortmund dann Marwin Hitz als Nummer zwei verpflichtet. Sehr ähnlich schienen die beiden sich, Hitz – auch nicht mehr der ganz Jüngste – hatte große Ambitionen und wollte sich nicht kampflos als Nummer zwei zufrieden geben. Bei genauerem Hinsehen aber machte der Wechsel Sinn: Bürki wusste, dass er einen Konkurrenten fast auf Augenhöhe hatte, nachdem Weidenfeller mehr Sparringspartner als wirklicher Konkurrent auf die Eins war. Im Raum standen auch Bernd Leno, Timo Horn oder Kevin Trapp. Aber das Management des BVB vertraute Bürki, wollte ihn jedoch nur noch etwas stärker anstacheln. Und mit seinem Konkurrenten arbeitet der Keeper gut zusammen, wie er kürzlich in einem Interview mit Eurosport.de berichtete: "Egal, ob du 90 Minuten spielst, reinkommst oder auch mal 90 Minuten auf der Bank sitzt. Jedem wird das Gefühl vermittelt, dass er wichtig ist. Da wird niemand einfach links liegen gelassen, auch wenn er mal nicht zum Einsatz kommt." Diesen Spirit spürt der Torwart auch von den Fans: "Es bedeutet mir viel, wenn die Fans meinen Namen rufen." Es scheint als sei der Keeper endlich angekommen. Kaum zu glauben, dass bis vor einem Jahr noch Schlagzeilen wie "Gürki" ("BILD") und "Hampelmann" ("Spiegel online") die Runde drehten. Wichtig ist auch, dass er das Vertrauen von Lucien Favre nun auch spürt. Der Torwart galt schon immer als einer, der viel nachdenkt und nach außen eher ruhiger auftritt. Umso mehr gefällt ihm die Art und Weise wie Favre sein Team führt. Auch das Zusammenspiel mit der Abwehr gilt als Schlüssel: Patzten in der vorherigen Saison Schmelzer und co. noch öfters und brachten so den Keeper öfters in Verlegenheit, bringen nun die neuen Spieler Stabilität, was sich auch auf Bürki ausstrahlt.

Bürki denkt vor allem weiter, wie er nach dem CL-Spiel gegen Madrid zeigte: „Es ist sehr früh, das jetzt zu beurteilen, wie weit wir kommen werden. Aber wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen. Wir gehen in jeden Wettbewerb, um erfolgreich zu sein. Das ist ganz klar unser Ziel. Es wird nicht möglich sein, am Ende wirklich jedes Spiel zu gewinnen. Aber wir werden alles dafür tun. Wir haben bis jetzt schon viele Menschen überrascht. Und wir versuchen das natürlich bis zum Ende durchzuziehen!” Sicherlich: Ganz frei von Fehlern ist Bürki auch aktuell nicht. So wurde im Spiel gegen Hertha klar, dass es bessere mitspielende Torhüter als Bürki gibt, als dieser ein paar Bälle unbedrängt ins Aus bzw. zum Gegner schoss. Auf der Linie aber hat er sich stabilisiert und sich sicherlich unter die Top Keeper dieser Bundesliga Saison geschoben.

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