Die Spekulationen um die kommende Nummer zwei beim FC Bayern München nehmen immer mehr an Fahrt auf. Grund dafür ist eine Aussage von Manuel Neuer, dass er davon ausgehe, dass die aktuelle Spielzeit seine letzte Saison bei den Bayern beziehungsweise auch als Profi sein könnte. Im kommenden März wird der fünffache Welttorhüter 41 Jahre alt und befindet sich aufgrund des Alters ohnehin schon im Spätherbst seiner Karriere. Zudem scheint auch die aktuelle Nummer drei Sven Ulreich das Karriereende in Erwägung zu ziehen. Der langjährige Backup und Vertraute von Neuer ist selbst bereits 38 Jahre alt.
Damit stünde den Bayern für die kommende Saison lediglich der 23-jährige Jonas Urbig zur Verfügung, der als neuer Stammtorwart aufgebaut werden soll, während intern bereits über eine junge Nummer drei nachgedacht wird – möglicherweise auch aus den eigenen Reihen. Nun tauchen im Zuge der Suche nach der künftigen Nummer zwei immer mehr Namen auf, die mit den Bayern in Verbindung gebracht werden. So waren es in den vergangenen Tagen zuvorderst Finn Dahmen und Marvin Schwäbe, die ein gesteigertes Interesse der Münchner geweckt haben sollen.
Wie die „BILD“ nun allerdings berichtet, sollen die sportlichen Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters nunmehr auch Bernd Leno auf dem Zettel haben. Der 34-Jährige hätte den Vorteil, die Bundesliga bereits durch seine Zeit bei Bayer 04 Leverkusen bestens zu kennen. Gleichzeitig agierte er zeitweise beim Arsenal FC bei einem großen englischen Klub als unumstrittene Nummer eins, bevor er dort abgelöst wurde und 2022 zum FC Fulham wechselte. Bei den Cottagers ist der Schlussmann wieder unangefochtene Stammkraft und konnte sich zuletzt in derart starker und stabiler Form präsentieren, dass auch über ein Comeback in der Nationalmannschaft spekuliert wurde. Bundestrainer Jürgen Klopp entschied sich letztlich aber für andere Torhüter.
Eine Entscheidung über die neue Nummer zwei ist indes noch nicht gefallen. Nach Informationen der „BILD“ führen die Bayern derzeit viele Gespräche mit mehreren Kandidaten. Während Dahmen und Schwäbe im kommenden Sommer ablösefrei zu haben wären, müssten die Bayern für Leno durchaus noch eine Ablöse bezahlen. Zwar läuft Lenos Arbeitspapier in London noch bis zum kommenden Sommer, doch besitzt der Verein selbst eine einjährige Verlängerungsoption. Würde diese gezogen werden, müssten die Bayern noch einmal etwas tiefer in die Tasche greifen; der Marktwert des Torhüters wird auf 6 Millionen Euro geschätzt. Dahmen und Schwäbe wären nach jetzigem Stand wiederum definitiv zum Nulltarif zu haben.
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