Markus Miller hat eine bewegte Karriere hinter sich. Aufstieg mit dem KSC. Vergleiche mit Oliver Kahn wurden geführt. Bei Werder Bremen war er im Gespräch, zum Rekordmeister Bayern München wurde er von den Medien hergewünscht. Danach folgte ein doppelter Abstieg: Mit der Mannschaft und persönlich. Heute sitzt er bei Hannover 96 auf der Bank und übt sich in Geduld.
„Markus Miller einer fürs Nationalteam“ titelte vor einigen Jahren die BILD-Zeitung in ihrer Lokalausgabe stolz. Miller spielte eine starke Runde und stieg mit dem Karlsruher SC souverän auf. In der 2.Liga gehörte er zu den Besten: Von torwart.de bekam er sogar den Torwart-Award als bester Keeper der Runde. Doch der Abstieg ging schnell. Sportlich lief es mit dem KSC alles andere als Rund. Der folgende Abstieg wurde Miller angekreidet. Vor allem aber war dem Präsidium Millers Gehalt ein Dorn im Auge. Zu viel für den (nun) klammen badischen Klub. So wurde Miller auf die Bank bzw. sogar auf die Tribüne verbannt. Nachdem sich kein Klub für Miller fand, rauften sich der Verein und der Torwart wieder zusammen und einigten sich auf eine Anpassung seiner Bezüge. Aufwärts ging es mit dem KSC nicht und auch Millers Zeit endete in Karlsruhe.
In Hannover bot sich nun die Chance in die erste Liga wieder zu kommen. Lange zögern musste Miller nicht. Auch wenn er dort (erstmals) als Nummer zwei eingeplant ist. Aber mittelfristig dürfte das Duell zwischen ihm und Fromlowitz sicherlich offen sein.