Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft erwischt in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Brasilien einen sauberen Start und gewinnt auch nach dem 5:0-Auftaktsieg gegen Slowenien mit 4:0 gegen Norwegen.
Die Tore für die Deutschen erzielten auf ungewohntem Geläuf – gespielt wurde auf Kunstrasen – Senß, Wamser, Endemann und Brand. Dabei war die deutsche Mannschaft in den Spielanteilen nicht derart überlegen, wie es das Ergebnis vermuten lässt.
Nachdem Senß den Führungstreffer erzielte, hatten die Norwegerinnen rund um die beiden Ausnahme-Offensivspielerinnen wie Hegerberg und Graham Hansen schnell zwei große Möglichkeiten auf den Ausgleich, die aber jeweils von Ann-Katrin Berger zunichte gemacht werden konnten. Kurz vor der Pause erfolgten die deutschen Treffer zwei und drei. Auch nach der Pause ergaben sich für die Gastgeberinnen einige Chancen, doch entweder standen sich die Norwegerinnen selbst im Weg oder aber eine glänzend aufgelegte Ann-Katrin Berger parierte mehrfach stark und ließ damit zu keinem Zeitpunkt der Partie Zweifel am zweiten deutschen Erfolg zu.
Darüber hinaus war bemerkenswert, dass Berger diese Glanzleistung trotz mehrerer Blessuren im Spiel erbringen konnte. Immer wieder wurde die Torhüterin hart angegangen und musste mehrfach behandelt werden, besonders am Kopf. Die 35-Jährige aber zeigte sich widerstandsfähig und konnte bis zum Spielende durchhalten. Gleichzeitig leitete Berger mit einem abgefangenen hohen Ball und einer sehr schnellen Spieleröffnung noch das 0:4 ein. Anschließend sank sie zwar bereits zu Boden, hielt aber durch. Damit machte Berger wieder einmal deutlich, wie wichtig sie für die deutsche Nationalmannschaft ist.
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