Beim FC Bayern soll das Kapitel Alexander Nübel nun endgültig geschlossen werden – und zwar mit harten Bandagen. Sportvorstand Max Eberl hat dem Torhüter offenbar mitgeteilt, dass er am offiziellen Trainingsauftakt am 20. Juli an der Säbener Straße nicht teilnehmen soll. Der Klub plant für die kommende Saison ausschließlich mit dem Trio Manuel Neuer, Jonas Urbig und Sven Ulreich, Nübel als vierter Keeper ist für die Verantwortlichen keine Option mehr.
Der 29-Jährige besitzt eigentlich noch einen Vertrag bis 2029 mit einem Bruttogehalt von bis zu zwölf Millionen Euro pro Saison – ein Umstand, der einen Wechsel erschwert. Größtes Interesse zeigt aktuell Besiktas Istanbul, das aber zunächst nur ein Angebot von rund zehn Millionen Euro inklusive Boni vorlegte. Bayern fordert bis zu 20 Millionen Euro Ablöse und lehnte ab. Nübel selbst soll von einem Wechsel in die Türkei noch nicht vollends überzeugt sein, prüft aber auch weitere Anfragen.
Nach drei Jahren auf Leihbasis beim VfB Stuttgart, wo er sich mit starken Leistungen in zwei DFB-Pokal-Finals empfahl, droht dem einstigen Schalker damit ein erzwungener Vereinswechsel ohne Trainingsbeteiligung in München. Sportdirektor Christoph Freund hatte bereits zuvor bestätigt, dass Nübel nicht zum Bayern-Kader der Saison 2026/27 gehören wird. Sein Berater Stefan Backs erklärte lediglich, man werde „die richtige Zukunftsentscheidung für Alexander treffen“.
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