Die Bayern-Hierarchie: Urbig, Ulreich und Neuer als Gespann
Auch zur internen Torwart-Hierarchie äußerte sich Neuer im Gespräch. Er rechnet damit, dass die kommende Saison ähnlich verlaufen werde wie die vergangene: Gemeinsam mit Sven Ulreich und Jonas Urbig verstehe sich das Trio als Team, das sich gegenseitig unterstütze und pushe. Wichtig sei, dass auf der Torwartposition stets das Beste für die Mannschaft herausgeholt werde – daran werde sich auch in der neuen Saison nichts ändern.
Die Aussage bestätigt damit den bereits im Mai kommunizierten Plan des FC Bayern, wonach Neuer, Ulreich und der als Perspektivspieler geltende Urbig gemeinsam das Torwartteam bilden sollen, in dem Neuer und Ulreich den jungen Herausforderer weiter auf seinem Weg zur Nummer eins unterstützen. Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass es eine ähnliche Aufteilung der Spiele geben könnte wie in der letzten Saison. Da kam Urbig auf rund 20 Einsätze, wobei einige Spiele auch aufgrund von diversen Muskelblessuren Neuers zustande kamen.
Hochmotiviert in die möglicherweise letzte Saison
Trotz der Karriereende-Gedanken zeigte sich Neuer mit Blick auf die neue Spielzeit hochmotiviert. Man wolle wieder alle erreichbaren Ziele angehen und jeden Gegner schlagen, auch wenn nicht immer alles einfach sei. Der Kapitän betonte zudem, dass der Kader keine echten Abgänge aus der Stammelf zu verkraften habe und die Neuzugänge zusätzliche Qualität mitbrächten. Man sei grundsätzlich sehr zufrieden mit den getätigten Transfers.
Sollte sich Neuers Andeutung bewahrheiten, würde die Saison 2026/27 die letzte seiner beeindruckenden Karriere beim FC Bayern werden – nach 16 Jahren zwischen den Pfosten des Rekordmeisters. Eine offizielle Bestätigung seitens Neuers oder des Klubs steht bislang aber noch aus. Auch ist davon auszugehen, dass ein explizites Statement unter normalen Umständen bis zum Jahresende noch nicht zu erwarten ist.
Kommentare (0)
Keine Kommentare vorhanden!