Der FC Energie Cottbus ist zurück in der 2. Bundesliga. Die Freude ist in der Lausitz dementsprechend groß. Dennoch wird der FC Energie auch große Hindernisse überwinden müssen. Schon in den letzten Tagen war klar, dass Stammtorwart Marius Funk die Lausitzer verlassen wird. Der gebürtige Aalener kehrt zurück zum VfB Stuttgart – seinem Jugendverein.
Gleichzeitig wird aber auch dessen Back-up Alexander Sebald dem Klub in der kommenden Saison als aktiver Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen. Mit gerade einmal 29 Jahren beendet der Torhüter seine aktive Laufbahn und wird fortan zusammen mit Marvin-Gordon Jahn als Torwarttrainer der Profis fungieren. Gänzlich überraschend ist dieser Werdegang von Sebald aber nicht. Bereits ab der Rückrunde arbeitete Sebald in der Doppelrolle als Torwarttrainer und Ersatztorhüter von Funk. Seit 2022 ist Sebald im Klub und absolvierte insgesamt 33 Spiele für den FCE.
„Vor vier Jahren bin ich hier nach Cottbus gekommen und habe einen fantastischen Klub kennengelernt, für den ich auf und neben dem Platz zu 100 Prozent brenne. Wir haben uns in den zurückliegenden Wochen viele Gedanken gemacht, wie und in welcher Form es weitergehen soll. Das Amt des Torwarttrainers ist eine große Herausforderung und Chance für mich, die ich in den zurückliegenden Monaten zusammen mit Marv und den Jungs ja bereits übernommen hatte. Ich freue mich auf all das, was nun kommen wird“, erklärte Sebald, der für Cottbus in seinen Partien zehnmal ohne Gegentor blieb.
Indes ist die Nachfolge von Funk aber noch nicht geklärt. Eine denkbare Lösung ist ein direkter Tausch mit dem VfB Stuttgart, denn nach der Verpflichtung von Funk ist für das Talent Florian Hellstern in der kommenden Saison kein Platz bei den Profis. Dem Vernehmen nach ist mit Hellstern ein ähnlicher Weg wie mit Dennis Seimen geplant. Dieser spielte als Nummer 1 des SC Paderborn eine tolle Saison und schaffte mit dem Sportclub in der Relegation den Aufstieg in die Bundesliga. Für den 18-Jährigen wäre der Schritt zu einem Zweitliga-Aufsteiger die perfekte Zwischenstation von der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart hin zu den Profis. Eine etwaige Einigung steht aber noch aus.
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