Borussia Dortmund macht ernst: Nach dem verpassten Aufstieg in die 2. Bundesliga rüsten die BVB-Frauen prominent auf. Mit Manuela Zinsberger kommt eine Torhüterin, die bei Arsenal, in der Champions League und im österreichischen Nationalteam reichlich Erfahrung gesammelt hat.
Der Wechsel ist ein klares Signal: Dortmund will den nächsten Schritt erzwingen. Zinsberger zählt zu den Toptorhüterinnen in Europa. Mit mehr als 100 Länderspielen, zwei Europameisterschaften und dem historischen Halbfinaleinzug bei der EM 2017 bringt Manuela Zinsberger eine internationale Erfahrung nach Dortmund, die im deutschen Frauenfußball selbst auf Bundesliga-Niveau nur wenige Torhüterinnen vorweisen können.
Der Frauenfußball ist für die großen Traditionsvereine längst kein Nebenprojekt mehr. Klubs wie der VfB Stuttgart und Mainz 05 haben mit ihrem Aufstieg in die Bundesliga gezeigt, wie schnell sich konsequente Arbeit und klare Strukturen auszahlen können. Auch Schalke und Borussia Dortmund treiben ihre Projekte mit Nachdruck voran.
Der BVB ist dabei einen besonderen Weg gegangen. 2021 starteten die Dortmunderinnen ganz unten in der Kreisliga A, arbeiteten sich mit mehreren Aufstiegen nach oben und stehen nun an der Schwelle zum Profifußball. Mit Alexandra Popp, Manuela Zinsberger und Ralf Kellermann bekommt das Projekt jetzt eine neue Dimension.
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