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UEFA droht Spielern der Super-League-Klubs mit Teilnahme-Verbot an der EM

Marc-André ter Stegen, Bernd Leno und weitere Top-Torhüter möglicherweise nicht bei der EM dabei

von Maximilian Schäfer


Mit der Bestätigung der Gründung einer Europäischen Super-League zwischen zwölf Top-Klubs stießen die Verantwortlichen der Klubs bei den Fußball-Verbänden UEFA und FIFA nicht sehr auf Freude. Nun sprachen die Verbände Drohungen an die Klubs aus und droht den Spielern ein Verbot an der Teilnahme an jeglicher Weltmeisterschaft und Europameisterschaft, damit auch die vor der Tür stehenden EM 2021. 7 Torhüter würden in dem Fall nicht teilnehmen können, was das Ergebnis der Europameisterschaft deutlich verändern könnte.

Betroffene Länder der UEFA-Sanktionen für die EM 2021:
  • Deutschland: Marc-André ter Stegen (Barcelona), Bernd Leno (Arsenal)
  • Frankreich: Hugo Lloris (Tottenham Hotspur)
  • Spanien: David de Gea (Manchester United)
  • England: Dean Henderson (Manchester United)
  • Belgien: Thibaut Courtois (Real Madrid)
  • Italien: Gianluigi Donnarumma (AC Mailand)
  • Polen: Wojciech Szczesny (Juventus)

Die deutschen Fußball-Institutionen solidarisieren sich mit UEFA und FIFA. „Der deutsche Fußball, Deutscher Fußball-Bund (DFB) und DFL Deutsche Fußball Liga, hat die Gründung einer Super League mit großer Erschütterung zur Kenntnis genommen. Wir stehen in Solidarität zur UEFA und Präsident Aleksander Ceferin. Gleichzeitig unterstützen wir sämtliche angekündigten Gegenmaßnahmen von FIFA und UEFA, aber auch der betroffenen nationalen Ligen und Verbände. Dass hiervon auch die Berufung deutscher, bei Super-League-Klubs unter Vertrag stehender Nationalspieler betroffen sein kann, ist uns bewusst.“

Da sich keiner der deutschen Klubs an der Super League beteiligt besteht für den Kapitän der deutschen Nationalmannschaft Manuel Neuer keinerlei Gefahr an einer Sanktion seitens der UEFA, auch in Zukunft will der FC Bayern nicht teilnehmen. Hierzu ein Statement vom Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenige: „Der FC Bayern hat sich an den Planungen einer Super League nicht beteiligt. Wir sind davon überzeugt, dass die aktuelle Statik im Fußball eine seriöse Basis garantiert. Der FC Bayern begrüßt die Reformen der Champions League, weil wir glauben, dass sie für die Entwicklung des europäischen Fußballs der richtige Schritt sind. Die modifizierte Vorrunde wird zu mehr Spannung und Emotionalität im Wettbewerb beitragen. Ich glaube nicht, dass die Super League die finanziellen Probleme der europäischen Klubs lösen wird, die durch Corona entstanden sind. Vielmehr sollten alle Vereine in Europa solidarisch daran arbeiten, dass die Kostenstruktur, insbesondere die Spielergehälter und die Honorare für die Berater, den Einnahmen angepasst werden, um den gesamten europäischen Fußball rationaler zu gestalten."


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