Nur Dzenen Pejcinovic schaffte es Neuer zu überwinden (foto: firo)
Manuel Neuer / FC Bayern München:
In der 13. Minute konnten die Wölfe durch Dzenan Pejcinovic zwischenzeitlich ausgleichen. Dieser wurde halblinks im Strafraum von Lovro Majer gefunden und schloss aus halblinken zwölf Metern in die lange Ecke ab. Manuel Neuer stand gut, entschied sich aber spekulativ für eine Bewegung in die kurze Ecke, sodass der Abschluss gegen die eigene Bewegungsrichtung erfolgte und daher der Keeper nur noch hinterherschauen konnte. Etwas später hatte Christian Eriksen noch aus guter Position einen guten Abschluss, setzte diesen aber über das Tor.
Nach der Pause zogen die Bayern davon und ließen die Gäste kaum noch zur Entfaltung kommen. Recht schnell nach der Pause hatte Adam Daghim noch eine gute Möglichkeit, doch parierte Neuer nunmehr stark und sorgte dafür, dass die Wölfe in dieser Situation nicht noch einmal herankamen. Mehr passierte vor dem Münchner Tor anschließend nicht mehr.
torwart.de-Bewertung
Neuer (FC Bayern München)
Grabara (VfL Wolfsburg)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Kamil Grabara und der ganze VfL gingen gegen die Bayern hoffnungslos unter (foto: firo)
Kamil Grabara / VfL Wolfsburg:
In der 5. Minute gingen die Bayern bereits in Front. Luis Díaz führte links den Ball und gab von der Grundlinie in die Mitte, wobei die Hereingabe noch etwas abgefälscht wurde, sodass Kamil Grabara den Ball nicht angreifen konnte und daher richtigerweise auf der Linie blieb und sich in Richtung der Tormitte bewegte. In der Mitte wollte Kilian Fischer vor Olise klären, drückte die Kugel aber aus vier Metern ins eigene Tor; Grabara war letztlich machtlos. Nach einer halben Stunde erzielte Díaz die erneute Führung für die Hausherren. Harry Kane gab auf den rechten Flügel, wo sich Michael Olise noch einmal den Ball auf den linken Fuß legte und anschließend mit Effet zum Tor flankte. In der Mitte löste sich Díaz von seinem Gegenspieler und köpfte aus vier Metern in die linke Ecke ein. Grabara deckte zunächst die kurze Ecke ab, sodass er auch die Flanke nicht mehr angreifen konnte und auf der Linie nur noch hinterherschauen konnte. In der 39. Minute kam Kane zum Abschluss, doch Grabara stand gut und parierte stark mit dem Körper.
Kurz nach der Pause war der Wolfsburger Torwart bei einem Schuss von Olise aus kurzer Distanz gefordert, reagierte aber stark. Zwei Minuten später war der Keeper aber von Olise geschlagen. Dieser bekam an der rechten Strafraumkante den Ball und dribbelte anschließend in Richtung Mitte, um letztlich aus rechts versetzten 14 Metern auf die lange Ecke abzuschließen. Grabara glich zwar noch im Zuge der Bewegung des Torschützen seine Position an, doch konnte er aus der Bewegung heraus erst verspätet den Abdruck setzen und war erneut machtlos.
Weitere drei Minuten später erfolgte noch das 4:1. Kane schlug einen langen Ball nach rechts in den Strafraum, den Olise kontrollieren konnte. Er lief sofort auf den Torwart zu, der ihm entgegenkam, um den Druck auf den ballführenden Spieler zu erhöhen. Olise legte aber quer zu Díaz, der ins leere Tor vollenden konnte, während der Keeper aufgrund der Ablage bereits aus der Situation genommen wurde. Nach einer Stunde rettete Grabara wiederum stark gegen Kane. In der 68. Minute erzielte Raphaël Guerreiro das 5:1, als er gemeinsam mit Kane allein auf Grabara zulief, wodurch der Keeper Druck auf den ballführenden Spieler aufbauen musste. Kane gab – wie zuvor Olise – auf seinen Nebenmann ab und dieser schob ins leere Tor ein. Ebenso war Grabara 80 Sekunden später machtlos, als Kane aus leicht links versetzten 15 Metern mit einem Traumtor das Spielgerät in den Winkel der langen Ecke schlenzte. Grabara streckte sich vergebens.
Zu Beginn der Schlussphase traf Olise zum 7:1. Dieser wurde von Díaz halbrechts im Strafraum gefunden und schloss aus zehn Metern flach auf die lange Ecke ab. Der Keeper war zum Zeitpunkt des Schusses noch in der Bewegung und kam daher mit der rechten Hand nicht mehr richtig hinter den Ball, sodass er den Treffer nicht mehr verhindern konnte. Kurz vor dem Ende erzwang Leon Goretzka noch das 8:1, der aus spitzem Winkel abschloss. Grabara kam ihm noch entgegen und berührte mit der Hand den Ball derart unglücklich, dass dieser noch ins Tor trudelte.
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