Freiburg mit Glanzleistung gegen Celta de Vigo: Atubolu kaum geprüft
Der SC Freiburg hat sich in der Europa League eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel des Viertelfinals erarbeitet. Mit einem souveränen 3:0-Heimsieg gegen Celta de Vigo ließen die Breisgauer der international treffsicheren Offensive des Gegners nahezu keine Chance zur Entfaltung. Die Gäste kamen lediglich in der zweiten Halbzeit zu zwei nennenswerten Möglichkeiten, die das Gehäuse von Noah Atubolu jedoch verfehlten.
Freiburgs Schlussmann Noah Atubolu erlebte insgesamt einen ruhigen Abend und musste in der reinen Torverteidigung nicht eingreifen. Dennoch war er ein integraler Bestandteil des Freiburger Spiels: Mit 47 Ballkontakten und einer Passquote von rund 70 % war er maßgeblich am kontrollierten Spielaufbau beteiligt. Auf der Gegenseite stand Ionut Radu deutlich häufiger im Mittelpunkt. Bereits in der 4. Minute parierte er stark, war jedoch in der 10. Minute gegen einen Schlenzer von Grifo machtlos. Trotz einer Berührung mit den Fingerspitzen schlug der leicht abgefälschte Ball in der langen Ecke ein.
Unglücklich agierte Radu beim zweiten Gegentreffer in der 32. Minute. Nachdem Matanović den Ball zur Grundlinie trieb, ließ sich der Keeper aus seinem Tor ziehen und stand am Fünfmetereck, während Jan-Niklas Beste im Zentrum nur noch einschieben musste. Den Schlusspunkt setzte Ginter per Kopf nach einem Eckball. Radu blieb hier auf der Linie, war aber aufgrund der kurzen Distanz und der fehlenden Reaktionszeit ohne Abwehrmöglichkeit. Kurz vor dem Ende verhinderte er mit einer beherzten Aktion gegen einen langen Ball immerhin das drohende 0:4.
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