Die Freude der Hausherren über die frühe Führung hielt nicht lange an, denn bereits in der 16. Minute erzielte Grifo den Ausgleich. Braga war weit aufgerückt, als die Freiburger einen Konter fuhren. Dabei setzte sich Matanovic durch und schickte Beste auf die Reise, der über halbrechts in den Strafraum einlief und dabei auch Hornicek ein wenig auf sich zog. Allerdings legte Beste noch auf Grifo ab, der aus acht Metern flach in die linke Ecke einschob. Hornicek warf sich noch mit einer Grätsche entgegen, konnte aber nicht mehr abwehren.
Viel mehr passierte im Anschluss nicht vor der Pause, da gute Schüsse jeweils von der Defensive der Hausherren abgeblockt werden konnten. Dies war auch nach der Pause der Fall. Gleichzeitig fehlte im Allgemeinen auch das eine oder andere Mal die notwendige Präzision im Abschluss. In der 64. Minute konnte Hornicek einen für ihn schwer einzuschätzenden Abschluss – da spät zu sehen – noch mit einem starken Reflex blocken. Weitere Abschlüsse der Gäste fanden im Anschluss nicht mehr den Weg auf das Gehäuse.
torwart.de-Bewertung
Hornicek (SC Braga)
Atubolu (SC Freiburg)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Noah Atubolu / SC Freiburg:
Früh in der Partie gingen die Hausherren in Führung. Eine Flanke von links wehrte Makengo mit dem Kopf unglücklich zu Gomez ab, der aus halbrechten 14 Metern flach in die Mitte spielte. Dort setzte sich Tiknaz sechs Meter vor dem Tor durch und spitzelte den Ball in die linke Ecke. Atubolu deckte zunächst richtigerweise die kurze Ecke ab und versuchte noch seine Position anzugleichen, wobei er zum Zeitpunkt des Abschlusses noch in der Bewegung war und dadurch nur chancenlos hinterherschauen konnte.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hatten beide Teams weitere Möglichkeiten, doch wurden die meisten Abschlüsse jeweils geblockt. Nach einer halben Stunde konnte der Torwart bei einem Flachschuss aus der Distanz sicher in der linken Ecke zupacken. In der Nachspielzeit wiederum gab es noch einen Elfmeter gegen die Gäste. Diesen schoss Zalazar wuchtig und durchaus platziert auf die linke Ecke. Atubolu ahnte die Ecke und parierte überragend.
Im zweiten Durchgang zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Beide Teams gingen auf einen zweiten Treffer, wobei meistens die Defensivreihen blocken konnten. In der 66. Minute war Atubolu wieder einmal gefordert, konnte aber sicher parieren. In der Nachspielzeit erzielten die Hausherren noch etwas überraschend das 2:1. Nach einer Hereingabe von der rechten Grundlinie kam Carvalho zum Abschluss aus links versetzten acht Metern, wobei der Schuss direkt auf den Keeper kam. Dieser riss die Hände hoch und wollte die Kugel fangen, doch prallte ihm der Ball wieder aus den Händen. Dadurch kam Dorgeles aus sechs Metern zum Nachschuss und setzte diesen flach in die linke Ecke. Der Keeper warf sich noch entgegen, konnte aber nicht mehr abwehren. Hier ist der Torhüter auch nicht komplett freizusprechen, da er die falsche Entscheidung traf. Eine sichere Faustabwehr wäre die bessere Wahl gewesen, wenngleich der Schuss von Carvalho aus relativ kurzer Distanz erfolgte.
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