Flekken mit einer sehr starken Partie - Mehr als die Verlängerung durch einen Lucky Punch wäre aber nicht drin gewesen (foto: firo)
Mark Flekken / Bayer Leverkusen:
Nach einer Viertelstunde war Mark Flekken das erste Mal unter Beschuss, konnte vor allem aber einen Schuss von Diaz aus halblinken 15 Metern noch sensationell um den Pfosten drehen. Damit begann aber wiederum ein dominantes Spiel der Bayern. In der 22. Minute erzielte Kane die Führung für die Münchner. Dieser bekam von der rechten Grundlinie ein Zuspiel, wobei er den Ball erst mit dem zweiten Kontakt gut verarbeiten konnte. Dadurch stand er aber bereits sechs Meter vor dem Tor und jagte den Ball unter die Latte. Flekken glich noch seine Position an und kam noch einen Schritt entgegen, wobei er nicht mehr die Zeit hatte, um in einen Block zu kommen. Beim Schuss selbst war er aufgrund der kurzen Distanz machtlos.
Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte hatten die Gäste noch die eine oder andere Chance, bei der der Leverkusener Torhüter im Weg stand. Spätestens in der zweiten Hälfte avancierte Flekken zum besten Mann auf dem Platz, als er die Schüsse von Stanisic, Kane und Diaz mit herausragenden Reaktionen abwehren konnte. Somit hielt er sein Team bis zum Ende noch im Spiel. In der Nachspielzeit fuhren die Bayern noch einen Konter. Infolgedessen war Diaz frei vor Flekken und schob den Ball flach in die linke Ecke. Flekken kam noch ein wenig entgegen und machte sich breit, war aber wie schon beim 0:1 machtlos.
torwart.de-Bewertung
Flekken (Bayer Leverkusen)
Neuer (FC Bayern München)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Neuer in typischer Verfassung: Einmal stark gefordert - Mit Glanz pariert (foto: firo)
Manuel Neuer / FC Bayern München:
Die Bayern waren bereits in der ersten Hälfte das bessere und spielbestimmende Team. Die Leverkusener setzten verstärkt auf eine massive Abwehr und agierten situativ mit fünf Spielern in der Kette. Dadurch litt jedoch auch die Leverkusener Offensive. Die Hausherren hatten daher in den ersten 45 Minuten keinen einzigen nennenswerten Torschuss zu verzeichnen, während Manuel Neuer beinahe beschäftigungslos blieb.
Auch nach der Pause änderte sich zunächst relativ wenig. Die beste Chance hatte Tella nach 52 Minuten, als er aus halbrechten 16 Metern den Ball auf die lange Ecke jagte. Dabei sah Neuer den Schuss relativ spät, reagierte aber ganz stark und drehte den Ball noch um den Pfosten. Etwas später setzte Schick einen Kopfball aus guter Position über das Tor. In der Schlussphase machten die Hausherren noch einmal auf, doch es ergaben sich keine weiteren großen Möglichkeiten.
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