Marvin Schwäbe machtlos gegen die Bayern (foto: firo)
Marvin Schwäbe / 1. FC Köln:
Wie schon Manuel Neuer im Münchner Tor musste auch Marvin Schwäbe in der 22. Minute mit einer Fußabwehr parieren, als Ito aus spitzem Winkel und kürzester Distanz zum Abschluss kam. Viel mehr ergab sich aber lange Zeit nicht, da die Partie aufgrund gezündeter Pyrotechnik für knapp 10 Minuten unterbrochen wurde. In der 34. Minute war der Kölner Torhüter wieder einmal gefordert, als er einen Distanzschuss noch gut um den linken Pfosten drehen konnte.
Kurz vor dem Ende der regulären Zeit traf Gnabry zum Ausgleich. Dieser wurde mit einem Zuspiel von rechts auf Höhe des ersten Pfostens gefunden und lief anschließend zur Grundlinie. Schwäbe kam hierbei aus seinem Tor heraus, um Druck auf den Münchner zu erzeugen. Allerdings ging Schwäbe einen Tick zu früh nach unten, sodass Gnabry aus ganz spitzem Winkel den Ball ins Tor heben konnte.
Im zweiten Durchgang war der Gast spielbestimmend, ohne aber lange Zeit die großen Chancen zu haben. Wenn einmal etwas auf das Kölner Tor kam, war Schwäbe zur Stelle. In der 70. Minute erzielte Min-jae die Führung für den Rekordmeister. In der Folge eines kurz gespielten Eckstoßes flankte Díaz zur rechten Grundlinie, wo Ito auf den ersten Pfosten zurückköpfte und dort der Torschütze aus kürzester Distanz vollenden konnte. Schwäbe machte zunächst die kurze Ecke gegen Ito zu und konnte dann weder die Rückgabe noch den Abschluss selbst in irgendeiner Form verteidigen. In der 84. Minute erzielte Karl das 1:3. Díaz dribbelte von links am Strafraum und legte anschließend auf halbrechts zu Karl, der aus 11 Metern flach in die lange Ecke einschob. Schwäbe musste aufgrund der Ablage noch seine Position angleichen, sodass der Schuss gegen die eigene Laufrichtung erfolgte und Schwäbe trotz des ausgestellten Beines nicht mehr parieren konnte.
torwart.de-Bewertung
Schwäbe (1. FC Köln)
Neuer (FC Bayern München)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Manuel Neuer / FC Bayern München:
Der Effzeh legte toll los und hatte nach wenigen Momenten die erste Chance, als El Mala aus spitzem Winkel zum Abschluss kam. Neuer aber ging in einen guten Block und fuhr blitzartig den Fuß aus, sodass er den frühen Rückstand verhindern konnte. In der 40. Minute brachte Maina die Hausherren in Führung, als er von der eigenen Hälfte bis zum gegnerischen Strafraum gehen konnte und aus mittigen 17 Metern recht zentral auf das Tor schoss. Neuer machte zum Zeitpunkt des Schusses noch einen kleinen Sprung nach rechts, sodass der Schuss gegen seine Laufrichtung erfolgte. Allerdings sah der Schlussmann alles andere als gut aus und ließ den Schuss über die Hände ins Tor rutschen. Ein Torwart seiner Klasse muss den Schuss parieren. Wenig später hielt er einen Ball von El Mala fest und leitete mit einem schnellen Abspiel den Ausgleichstreffer ein.
Nach einer knappen Stunde kam Kaminski aus der zweiten Reihe zu einem wuchtigen Abschluss auf die rechte Ecke. Für Neuer war der Schuss etwas verzögert zu sehen. Nunmehr aber reagierte der Torwart stark und parierte sicher und wichtig zur Seite. Mehr kam von den tapfer kämpfenden Hausherren nicht mehr, sodass es auch ein absolut verdienter Sieg der Gäste war.
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