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Union Berlin - Eintracht Frankfurt 1:1
Frederik Rönnow / Union Berlin:
Die erste halbe Stunde gehörte durchaus den Hessen, die auch den einen oder anderen Moment in der Offensive hatten. Wirklich gefährlich wurde es dabei nicht. Es fehlte im entscheidenden Moment jeweils die Präzision. Nach rund 30 Minuten hatte Rönnow Glück, als er einen Ball abfangen wollte, dabei von Kalimuendo aber angelaufen wurde, sodass er den Ball fallen ließ. Es wurde auf Stürmerfoul entschieden. In den letzten Wochen haben bisweilen die Schiedsrichter auch anders entschieden.
Auch nach der Pause blieb es ein ähnliches Bild. Die Eintracht wurde zwar wieder stärker, doch blieben zumeist die klaren Abschlüsse aus. Die beste Gelegenheit hatte Højlund nach einer guten Stunde und nach einem feinen Spielzug. So kam der Frankfurter aus spitzem Winkel zum Abschluss, verfehlte aber aus kurzer Distanz. Rönnow stand zwar gut, doch hätte er aufgrund der geringen Distanz kaum mehr ausreichend reagieren können. In der 83. Minute ging Frankfurt durch Brown in Führung. Dieser kam aus zentralen 15 Metern nach einer zunächst abgeblockten Flanke zum Schuss und jagte die Kugel halbhoch in die linke Ecke. Rönnow sah den wuchtigen Schuss sehr spät und war daher ohne jegliche Abwehrmöglichkeit.

Kaua Santos / Eintracht Frankfurt:
Es war ein ruhiger und zäher Beginn in Berlin, was aber auch daran lag, dass aufgrund einer spektakulären Choreografie der Berliner Fans die Partie minutenlang unterbrochen werden musste. In den letzten Minuten der regulären Spielzeit kam der Gastgeber stärker auf und hatte nun die ersten Szenen. Santos war zunächst die Unsicherheit der letzten Wochen noch etwas anzumerken, sodass er sich in die Partie regelrecht hineinarbeiten musste.
In der 40. Minute hatte Kemlein die erste richtig gute Möglichkeit aus der Distanz. Der Frankfurter Torwart streckte sich aber und konnte das Geschoss über den Querbalken lenken. Wenig später legte Koch unglücklich für Ansah auf, der aus 25 Metern halbrechter Position zum Heber ansetzte, diesen aber neben das Tor setzte. Santos war in diesem Moment hoch aufgerückt und wäre chancenlos gewesen. Auch im zweiten Durchgang blieb es überschaubar an klaren Szenen. Am klarsten war noch ein Versuch in der 64. Minute auf die Mitte des Tores. Santos hatte keine Probleme. Unmittelbar nach der Frankfurter Führung bekamen die Hausherren nach einem dilettantischen Foul von Højlund im Strafraum einen Elfmeter zugesprochen. Diesen verwandelte Querfeld glücklich. Santos war zwar in die richtige Richtung unterwegs, doch sprang er etwas höher ab, sodass das Spielgerät unter ihm hindurch ins Tor rutschte. Wenig später leistete sich der Keeper einen katastrophalen Fehlpass in die Beine von Ilic, der den Raum aber nicht nutzen konnte.

| Torwartvergleich | Rönnow, Union Berlin | Santos, Eintracht Frankfurt | | Gegentore | 1 | 1 | | Torschüsse gesamt | 3 | 11 | | Schüsse aufs Tor | 1 | 3 | | Geblockte Torschüsse | 0 | 2 | | Schüsse außerhalb Strafraum | 1 | 4 | | Schüsse innerhalb Strafraum | 2 | 7 | | xG | 0,14 | 1,53 | | xG auf das Tor | 1,09 | 0,42 | | Gegentore - xGOT | -0,09 | 0,58 | | Torwartparaden | 0 | 2 | | Schüsse gehalten % | 0 | 67 | | Paraden durch Hechten | 0 | 1 | | Sweeper-Aktionen | 0 | 0 | | Lange Pässe | 10 | 17 | | Kurze Pässe | 9 | 19 | | Flanken abgefangen | 1 | 1 | | Ballkontakte | 21 | 46 | | Pässe/davon angekommen | 19/14 | 36/26 | | Abwürfe | 0 | 6 | | Gefaustete Bälle | 0 | 1 | | Fehler vor Gegentor | 0 | 0 |
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