Die beiden relativ frühen Treffer lähmten die Gäste merklich. Zwar hatten die Gäste bis zur Pause insgesamt sechs Abschlüsse zu verzeichnen, brachten von diesen aber keinen einzigen gefährlich auf das Tor von Janis Blaswich. Dieser war daher im Grunde genommen vor allem im Spielaufbau eingebunden. Elf seiner 13 Kurzpässe kamen beim eigenen Mann an. Allerdings brachte er auch nur einen seiner drei langen Abspiele zum Mitspieler.
Auch nach dem Seitenwechsel kam von den Gästen kaum etwas in der Offensive. Den einzigen nennenswerten Abschluss hatten die Gäste aus Hamburg in der 86. Minute. Hierbei war Janis Blaswich aber auf dem Posten und konnte sicher parieren. Bei seinen Kurzpässen blieb der Torwart sehr präzise und zeigte ein sicheres Aufbauspiel.
torwart.de-Bewertung
Blaswich (Bayer Leverkusen)
Vasilj (FC St. Pauli)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Nikola Vasilj sehr unglücklich beim 1:0 (foto: firo)
Nikola Vasilj / FC St. Pauli:
Nach nicht einmal einer Viertelstunde ging die Werkself nach einem Doppelschlag mit 2:0 in Führung. Bei beiden Gegentoren sah Vasilj maximal unglücklich aus, wenngleich er jeweils keinen Fehler machte. Poku drang zunächst über rechts in den Strafraum ein und flankte von der Grundlinie vor das Tor. Dort kam Quansah aus sechs Metern zum Kopfball, wobei er die Latte traf. Von dort sprang die Kugel an den Rücken von Vasilj und anschließend hinter die Linie. Somit unterlief dem Keeper ein Eigentor ohne persönliches Zutun.
Keine zwei Minuten später erzielte Schick das 2:0. Zunächst kam der Stürmer aus links versetzten 12 Metern zum Abschluss, doch Vasilj parierte stark. Allerdings blieb Bayer in Ballbesitz, sodass Vazquez schließlich von rechts zum zweiten Pfosten flankte, wo Schick einlief und aus vier Metern auf die nunmehr kurze Ecke köpfte. Zwar rauschte noch Vasilj heran, lenkte sich den Ball aber vom Oberschenkel an den Arm. Aufgrund der Bewegung lenkte er den Ball erneut ins eigene Tor, wenngleich erneut kein Fehler vorlag.
Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs machte Tapsoba den Deckel auf die Partie. Dieser erreichte am zweiten Pfosten einen Eckstoß von links und köpfte aus sechs Metern in die nunmehr lange Ecke ein. Vasilj lief dabei einen Bogen, um vielleicht den Ball noch anzugreifen, doch brach er diese Aktion noch ab, wobei er sich letztlich mit seiner nunmehr schlechten Position aus der Situation nahm und nur noch hinterherschauen konnte. In der 78. Minute traf Poku aus 21 Metern halbhoch in die rechte Ecke noch zum 4:0, wobei er mit seinem Strahl dem Keeper der Gäste nicht den Hauch einer Chance ließ. Dieser kam mit einem breiten Stand und einem anschließenden Negativstep nicht mehr an den Ball heran.
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