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VfL Wolfsburg - FC Augsburg 2:3
Kamil Grabara / VfL Wolfsburg:
Früh in der Partie hatten die Wölfe bereits Glück, dass ein abgefälschter Ball nach einer Hereingabe am Lattenkreuz landete. Kamil Grabara wäre aufgrund der kurzen Distanz wohl machtlos gewesen. Im Allgemeinen fanden die Gäste in der Offensive lediglich in den Anfangsminuten statt. Grabara konnte aber jeweils in der 5. und in der 20. Minute abwehren.
In der 54. Minute traf Ribeiro zum Augsburger Ausgleich. Dieser kam am Strafraum in halbrechter Position an den Ball, ging noch wenige Meter in den Strafraum und schoss dann trocken durch Grabaras Beine ein. Der Keeper stand gut, doch positionierte er sich schon ein wenig in Richtung der langen Ecke und bereitete auch dementsprechend einen etwaigen Abdruck in diese Richtung vor. Dadurch aber ermöglichte er dem Torschützen den Beinschuss.
Ganz spät drehte der FCA noch die Partie. Zunächst bekamen die Gäste in der 87. Minute noch einen Strafstoß zugesprochen. Diesen verwandelte Gregoritsch in die linke Ecke. Grabara entschied sich indes für die andere Ecke und war daher machtlos. In der Nachspielzeit erzielte Rexhbeçaj den Augsburger Siegtreffer. Dieser wurde nach einer Hereingabe von der linken Grundlinie in der Mitte gefunden und schloss aus zentralen zehn Metern flach in die rechte Ecke ab. Grabara deckte zunächst den ersten Pfosten ab und lief anschließend in die Tormitte, wobei er zum Zeitpunkt des Schusses noch nicht wieder in eine gute Abwehrposition kam und sich daher letztlich vergeblich streckte.

Finn Dahmen / FC Augsburg:
In der 38. Minute packte Vavro aus der zweiten Reihe den Hammer aus und wuchtete den Ball hoch auf das Tor, wobei sein Schuss sehr mittig geriet. Finn Dahmen stand gut und lenkte den Schuss über die Latte ab. Die anschließende Ecke führte zur Wolfsburger Führung. Eriksen spielte auf den ersten Pfosten, wo Gerhardt aus vier Metern zum Kopfball kam und diesen in die kurze Ecke setzte. Dahmen wurde zuvor im Tor geblockt, sodass er den ohnehin für ihn nur schwer erreichbaren Eckball nicht angriff, sondern auf der Linie blieb. Beim Kopfball selbst wiederum fehlte dem Keeper die notwendige Reaktionszeit, um überhaupt noch eingreifen zu können.
In der 70. Minute erzielte Shiogai die erneute Wolfsburger Führung. Dieser wurde durch eine scharfe Flanke von Amoura von der rechten Seite in der Mitte gefunden; er warf sich etwas unkonventionell in den Ball und bugsierte diesen eher glücklich mit seinem Abschluss in die rechte Ecke. Dahmen glich im Zuge der Hereingabe noch seine Position an und warf sich spekulativ in die aus seiner Sicht rechte Ecke. Dort wäre der Schuss wohl auch hingegangen, wenn Shiogai den Ball wie geplant getroffen hätte. In der 83. Minute hatte Augsburg eine weitere Möglichkeit, doch konnte Dahmen wiederum abwehren. Auch in der letzten Aktion im Spiel war der Torwart im Bilde und konnte einen auf das Tor gezogenen Freistoß wegfausten. Im Anschluss wurde die Partie abgepfiffen.

| Torwartvergleich | Grabara, VfL Wolfsburg | Dahmen, FC Augsburg | | Gegentore | 3 | 2 | | Torschüsse gesamt | 15 | 10 | | Schüsse aufs Tor | 6 | 4 | | Geblockte Torschüsse | 5 | 0 | | Schüsse außerhalb Strafraum | 5 | 4 | | Schüsse innerhalb Strafraum | 10 | 6 | | xG | 1,79 | 1,6 | | xG auf das Tor | 2,11 | 1,44 | | Gegentore - xGOT | 0,89 | 0,56 | | Torwartparaden | 3 | 2 | | Schüsse gehalten % | 50 | 50 | | Paraden durch Hechten | 3 | 1 | | Sweeper-Aktionen | 0 | 0 | | Lange Pässe | 13 | 25 | | Kurze Pässe | 14 | 23 | | Flanken abgefangen | 2 | 1 | | Ballkontakte | 38 | 55 | | Pässe/davon angekommen | 27/16 | 48/36 | | Abwürfe | 4 | 2 | | Gefaustete Bälle | 1 | 0 | | Fehler vor Gegentor | 0 | 0 |
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