Kamil Grabara konnte nur das Traumtor von Olise nicht verhindern (foto: firo)
Kamil Grabara / VfL Wolfsburg:
Nach rund 20 Minuten hatte Bischof die Münchner Führung auf dem Fuß, als er nach einem Eckstoß aus 21 Metern abzog, aber nur den Querbalken traf. Nach einer knappen halben Stunde scheiterte Musiala mit einem gefährlichen Abschluss an einer sehr guten Parade von Kamil Grabara. Wenig später bekamen die Gäste einen Strafstoß zugesprochen, den Kane jedoch am Tor vorbeischoss.
Nach der Pause wurden die Bayern stärker und deutlich dominanter. In der 56. Minute erzielte Olise schließlich das entscheidende Tor. Er bekam rechts am Strafraum den Ball, zog noch ein wenig Richtung Mitte und schlenzte das Leder aus rechts versetzten 21 Metern in den Winkel der langen Ecke. Grabara stand zum Zeitpunkt des Schusses rund zwei Meter vor dem Tor und damit den entscheidenden Tick zu hoch. Dadurch kam er nicht mehr an den Ball heran, obwohl er grundsätzlich die Höhe für den Ball mit dem Übergreifen gehabt hätte. Ein Fehler war es jedoch nicht. Im Nachgang ergaben sich noch weitere Möglichkeiten, die von Grabara aber allesamt zunichte gemacht werden konnten.
torwart.de-Bewertung
Grabara (VfL Wolfsburg)
Urbig (FC Bayern München)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Jonas Urbig verhindert 1,62 xGOT gegen Wolfsburg (foto: firo)
Jonas Urbig / FC Bayern München:
Die erste richtige Gelegenheit der Partie gehörte den Gästen nach rund fünf Minuten mit einem Kopfball. Jonas Urbig, der wieder den Einsatz bekam, verhinderte mit einem tollen Reflex das frühe Gegentor. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hatten die Gäste weitere Chancen. Vor allem Kumbedie und Eriksen hatten mehrere Möglichkeiten, doch konnte entweder die Münchner Defensive klären oder Urbig war mit weiteren starken Paraden zur Stelle. Die Wölfe machten ein tolles Spiel und erspielten sich fortlaufend Gelegenheiten. Immer wieder aber parierte Urbig ganz stark. Allein an ihm lag es, dass man nach rund 40 Minuten nicht zurücklag.
In der zweiten Halbzeit kam von Wolfsburg deutlich weniger. Das massive Tempo mit dem großen Druck konnten die Wölfe nicht mehr halten. Dadurch war Urbig kaum mehr im Fokus und musste nur noch einige wenige Male zur Stelle sein, was ihm souverän gelang. Kurz vor dem Ende hatte Svanberg den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber frei vor Urbig am Pfosten. Der Keeper war aufseiten der Bayern der verdiente "Man of the Match".
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