In der 6. Minute gingen die Engländer bereits in Führung. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld nahm Havertz über links Fahrt auf und drang anschließend in den Strafraum ein. Aus letztendlich 6 Metern Torentfernung und einem relativ spitzen Winkel jagte Havertz den Ball unter die Latte in die kurze Ecke. Matvey Safonov blieb im Tor und ging intuitiv in einen tiefen Block, sodass der Schuss über seinem Kopf hinweg im Tor einschlug. Eventuell hätte der Keeper noch auf den Ball schieben können, was aber mit einem deutlich höheren Risiko im Vorfeld verbunden gewesen wäre.
Nach einer knappen halben Stunde ging der Torhüter in eine scharfe Hereingabe hinein. Diese konnte er mit höchstem Risiko noch klären, wurde aber von einem Mitspieler mit dem Knie am Kopf getroffen und musste minutenlang behandelt werden. Im Anschluss konnte Safonov aber weiterspielen.
Nach der Pause fand der Arsenal FC in der eigenen Offensive kaum noch statt. Erst in den Schlussminuten der regulären Spielzeit fand der Klub noch einmal Räume im gegnerischen Strafraum. Konkrete Abschlüsse ergaben sich dadurch aber nicht. So ging es in die Verlängerung, in der zunächst auch sehr wenig passierte. Lediglich bei einer Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld war Safonov gefordert. Die Entscheidung fiel hierbei im Elfmeterschießen. Eze setzte seinen Schuss links am Tor vorbei. Ebenso verfehlte Gabriel das Tor, sodass PSG noch die Titelverteidigung gelang.
torwart.de-Bewertung
Safonov
Raya
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Der Elfmeter von Dembele zum 1:1 brachte PSG auf die Siegerstraße (foto: firo)
David Raya / Arsenal:
Mit der frühen Führung im Rücken überließen die Gunners PSG zumeist den Ball. Der Champions-League-Sieger aus dem Vorjahr hatte im ersten Durchgang 77 % Ballbesitz, zu wirklichen Torchancen kam PSG aber im Grunde genommen gar nicht. Dadurch war auch David Raya sehr selten gefordert. Dabei wirkte er bei einer hohen Hereingabe etwas unsicher, jedoch konnte die Situation im Nachgang bereinigt werden.
Der erste richtige Abschluss der Franzosen erfolgte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Diesen konnte Raya problemlos parieren. Ähnlich verhielt es sich bei einem Freistoß von Hakimi in der 55. Minute. Hierbei landete der Ball aber direkt in den Armen des Torhüters. Nach etwas mehr als einer Stunde bekam PSG einen Elfmeter zugesprochen. Diesen verwandelte Dembelé wuchtig und präzise in die linke Ecke. Raya war in die andere Ecke unterwegs und daher chancenlos.
In der 77. Minute brach Kvaratskhelia auf der linken Seite durch und traf aus spitzem Winkel den Außenpfosten der kurzen Ecke. Raya war spekulativ in die lange Ecke unterwegs, wobei der Ball auch nur auf die kurze Ecke kam, da der Schuss noch entscheidend abgefälscht war.
Wenige Minuten vor dem Ende lief Barcola auf das Tor der Gunners zu. Der Torwart kam jedoch resolut heraus und sicherte den Ball hoch im Strafraum. Sonst hätte Barcola eine Großchance auf den Führungstreffer gehabt. Einen weiteren Abschluss setzte Vitinha auf das Tordach.
Es ging anschließend in die Verlängerung, die größtenteils ereignislos war. Zu Beginn der zweiten Hälfte der Verlängerung griff Raya noch eine gefährliche Hereingabe ab und konnte dadurch eine sehr große Chance zunichte machen. Es ging in das Elfmeterschießen. Hierbei konnte Raya den Schuss von Mendes herausragend parieren. Für den Champions-League-Sieg reichte es aber nicht, da Eze und Gabriel jeweils das Tor verfehlten.
David Raya - Cristhian Mosquera, William Saliba, Gabriel, Piero Hincapié - Declan Rice, Myles Lewis-Skelly - Bukayo Saka, Martin Ødegaard, Leandro Trossard, Kai Havertz
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