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DFB-Pokal: Underdogs schrammen knapp an der Sensation vorbei

Wiesbaden und Braunschweig mit starken Partien gegen die Supercup-Teilnehmer

Autor: T. Rübe - 30.08.2025

Aufgrund des Supercups, der am eigentlichen Pokal-Wochenende stattfand, wurden die beiden Erstrunden-Partien zwischen dem SV Wehen Wiesbaden und dem FC Bayern München sowie Eintracht Braunschweig gegen den VfB Stuttgart nachgeholt. Die beiden Favoriten, Stuttgart und die Bayern, galten nicht nur in ihren jeweiligen Partien als Anwärter auf den Sieg, sondern auch als klare Titelkandidaten. Die Bayern gehen als amtierender Meister und mit ihrer aktuellen Form sowie ihrer Historie ohnehin als das Maß aller Dinge im deutschen Fußball in den Wettbewerb. Stuttgart wiederum tritt als Titelverteidiger an.

Doch es fehlte nicht viel, dass die kleineren Teams gegen die Goliaths die Sensation schafften. Am Dienstagabend scheiterte Eintracht Braunschweig im Elfmeterschießen hochdramatisch an den Schwaben. Der Weg dorthin war bereits spektakulär: Die Braunschweiger gingen früh in Führung, als ein Distanzschuss von Nübel nicht optimal abgewehrt werden konnte. Obwohl der Schuss viel Effet hatte und Nübel ihn verzögert sah, bewegte er sich spekulativ und konnte den Ball nicht festhalten, obwohl er ihn mit beiden Händen berührte. 

Auch beim zweiten Treffer der Braunschweiger, der zum zwischenzeitlichen 2:2 führte, wirkte er unglücklich, als der Schuss aus spitzem Winkel über seine Schulter in die kurze Ecke einschlug. Es handelte sich dabei allerdings um ein echtes Geschoss von Braunschweigs Di Michele. Auf der Gegenseite zeigte Ron-Thorben Hoffmann eine starke Leistung und war bei den Gegentoren machtlos. Dennoch zeigte sich bei den Stuttgartern die höhere individuelle Klasse.

Im Elfmeterschießen schlug dann die Stunde des deutschen Nationaltorhüters Alexander Nübel, der bereits zwei der ersten fünf Versuche parieren konnte. Auf der anderen Seite hielt Hoffmann einen Stuttgarter Elfmeter, während Zagadou verschoss. So ging das Elfmeterschießen in die Verlängerung. Beim Stand von 7:7 parierte Nübel den Elfmeter von Frenkert und sicherte seinem Team damit den entscheidenden Vorteil.

Auch am Mittwoch spielte ein Torhüter eine gewichtige Rolle. Der Wiesbadener Schlussmann Florian Stritzel wäre beinahe der Pokalheld für den Drittligisten geworden. Der 31-Jährige wehrte insgesamt 10 Torschüsse der Münchner ab. Unter diesen abgewehrten Chancen war auch ein Elfmeter von Harry Kane, den der Torhüter in blendender Manier parierte. Auch bei den beiden anschließenden Nachschüssen war der Keeper jeweils noch mit einer Hand am Ball und hielt sein Team bis in die Nachspielzeit im Spiel. Erst dann erzielte Kane doch noch den Siegtreffer für die Bayern.

Beim deutschen Rekordmeister stand die eigentliche Nummer zwei, Jonas Urbig, im Tor. Der 22-Jährige vertrat den rotgesperrten Manuel Neuer, der im vergangenen Pokalspiel gegen Bayer 04 Leverkusen nach einer Notbremse vom Platz gestellt wurde. Da die Bayern dieses Spiel verloren, musste Neuer gegen den SV Wehen Wiesbaden von der Tribüne aus zusehen und einen sehr glücklichen Sieg gegen den Underdog miterleben.


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