Auf der Position der Nummer 3 sorgte der Bundestrainer in den vergangenen Monaten immer wieder für Überraschungen, indem er beispielsweise Stefan Ortega oder Janis Blaswich in den Kader berief. Nun kommt ein neuer Name hinzu: Erstmals wird Finn Dahmen in den Kreis der Nationalmannschaft aufgenommen. Ende 2024 wäre eine solche Entwicklung noch undenkbar gewesen, da Dahmen seinen Platz beim FC Augsburg aufgrund einer Verletzung an den kroatischen Nationaltorhüter Nedeljko Labrovic verloren hatte. Erst zu Beginn der Rückrunde konnte er sich die Rolle als Nummer 1 wieder zurückerobern.
Dieses starke Comeback in der Rückrunde beeindruckte auch Nagelsmann, der die Nominierung des ehemaligen U21-Nationaltorhüters wie folgt begründete: „Bei Finn ist es so, dass er über mehrere Jahre schon sehr stabil in der Bundesliga spielt und auch einen interessanten Karriereverlauf hat, weil er auch schon Widerstände in Mainz und dann auch zu Beginn in Augsburg überwinden musste. Wir wollen ihn mal sehen.“ In der Rückrunde der vergangenen Saison blieb Dahmen zeitweise 683 Minuten am Stück ohne Gegentor, was den Fuggerstädtern lange Zeit die Chance auf das internationale Geschäft sicherte.
Augsburgs Sportdirektor Benni Weber zeigte sich sehr erfreut über die Berufung der Nummer 1 seines Klubs: „Seine Nominierung ist eine tolle Bestätigung für seine Entwicklung beim FC Augsburg. Wir drücken ihm die Daumen für die Zeit beim DFB-Team.“ Auch Dahmen selbst äußerte sich: „Für die Nationalmannschaft nominiert zu sein und den Adler auf der Brust zu tragen, ist eine große Ehre. Damit geht ein echter Traum für mich in Erfüllung.“
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