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R. Bürki: "Schweizer Keeper stehen für Persönlichkeit"

von  Tobias Schlitzke

R. Bürki (Foto: Grasshoppers)

Roman Bürki gilt als einer der besten Torhüter in der Schweiz – nach Diego Benaglio. torwart.de hat sich exklusiv mit dem Torwart der „Grasshopper Zürich“ über seine Ambitionen in der Liga und auch in Richtung Nationalelf unterhalten.

torwart.de: Zum Abschluss der Winterpause seid ihr ganz vorne in der Tabelle gewesen. Wie wichtig war dieser Erfolg für euch?

Roman Bürki: Es ist natürlich ein schöner Erfolg gewesen, ganz oben zu stehen. Wir haben dafür hart gearbeitet und durften diesen Moment auch kurz genießen und durchatmen. Dennoch wollen wir uns nicht auf diesem Moment ausruhen, sondern schauen freudig und konzentriert auf die Rückserie.

torwart.de: Vor kurzem hattet ihr auch ein Derby gegen den Stadtrivalen FCZ gewonnen.

Bürki: Für mich ist ein Derby-Sieg immer enorm wichtig, es ist ein ganz besonderes Spiel, auch wenn man in der Schweiz viermal gegen den Stadtrivalen spielt. Es unterscheidet sich aber immer noch sehr von den anderen Spielen. Alleine schon von der Stimmung im Stadion merkst du den Unterschied.

torwart.de: Gibt es eine besondere Vorbereitung auf ein solches Spiel?

Bürki: Wir haben ein bestimmtes Ritual, aber ansonsten ist das Spiel wie jedes andere in der Vorbereitung.

torwart.de: Kommen wir auf deine Karriere: Dein Weg ging bisher immer stetig nach oben.

Bürki: Das ist auch mein Ziel. Ich arbeite sehr hart mit meinem Torwarttrainer und mein Ziel ist noch nicht erreicht. Ich möchte in der Zukunft in einer der Top-Ligen in Europa spielen. Mir ist klar, dass ich mich nicht ausruhen darf und vor allem auch wenn du Fehler machst, musst du als junger Torhüter sich diesen stellen und dich konsequent verbessern.

torwart.de: Wann möchtest du diesen nächsten Schritt gehen?

Bürki: Ich möchte auf jeden Fall noch ein Jahr hier bleiben. Danach muss ich sehen, wie sich alles entwickeln wird.

torwart.de: Hattest du vor einigen Jahren vielleicht eine Art Karriereplan?

Bürki: Nein, eigentlich nicht. Wenn ich immer alles gebe, dann öffnet sich nach jeder geschlossenen Tür wieder eine neue. Wie ich bereits betonte, möchte ich mich voll hinein hängen und so Schritt für Schritt weitere Türen öffnen.

torwart.de: Wie kannst du dich generell in die schweizer Torhütertradition einordnen?

Bürki: Wir haben mit Diego Benaglio eine super Nummer eins. Danach gibt es einen offenen Kampf. Mein Ziel ist es, dass man in der Zukunft nicht mehr um mich herum kommt.

torwart.de: Wenn man aus der Schweiz ins Ausland schaut, denkt man dann sofort an Deutschland?

Bürki: Nein, ich schaue nun nicht bewusst nach Deutschland. Ich finde Spanien, Frankreich, England, Italien und auch Deutschland spannend. Welches das die beste Liga ist, lässt sich schwer sagen. Ich könnte mir in allen Ligen vorstellen zu spielen.

torwart.de: Was ist die Eigenheit der schweizer Torwartschule?

Bürki: Persönlichkeit! Ich denke, Diego Benaglio oder Marco Wölfi haben einen super Willen und eine tolle Mentalität. Benaglio ging schon früh ins Ausland und hat sich dort durchgebissen. Das ist wohl das, was uns schweizer Torhüter am meisten ausmacht.

torwart.de: Wie ist dein Verhältnis zu Diego Benaglio?

Bürki: Er ist dort, wo ich mal hinmöchte. Natürlich ist man immer Konkurrent, aber ich kann nur meine Leistungen bringen und dann kommt der Rest von alleine.

torwart.de: Wie bitter war, dass du nicht im Aufgebot für Olympia warst?

Bürki: Es war abgesprochen mit meinem Trainer, dass ich auf Abruf bin. Aber so konnte ich mich zumindest voll auf den Verein konzentrieren.

torwart.de: Allgemein gefragt: Was machst du um dich neben dem Vereinstraining noch zu verbessern?

Bürki: Es gibt in der Schweiz das „Futoro-Projekt“. Junge Spieler gehen in einen speziellen Proberaum bzw. bekommen einen speziellen Test, der uns junge Spieler einmal im Jahr genau zeigt, welche Defizite wir noch haben. Das hilft uns doch sehr.

torwart.de: Wo möchtest du dich noch verbessern in der Zukunft?

Bürki: An meiner Persönlichkeit möchte ich noch arbeiten. Vor allem möchte ich präsenter auf dem Spielfeld werden. Dann kannst du auch eine gewisse Konstanz und vor allem gute Leistungen entwickeln.

torwart.de: Danke für das Gespräch.

Bürki: Gerne doch.


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