Viermal wurde Grabara überwunden - nicht immer so kunstvoll wie hier beim 0:1 von Treu (foto: firo)
Kamil Grabara / VfL Wolfsburg:
Ganz früh in der Partie sorgte Treu mit einem Volley-Schuss aus zentralen 14 Metern für die Führung für die Gäste aus dem Breisgau. Der Schuss schlug hierbei hoch in der rechten Ecke ein. Grabara stand breit und versuchte mit einem Abdruck aus dem Stand noch an den Ball zu kommen, wobei er mit der ballnahen Hand zum Schuss agierte. Selbst mit einem Übergreifen und einem weiteren Zwischenschritt wäre Grabara aber wohl absolut chancenlos gewesen.
Die zweite Halbzeit begann wild. Nachdem Grabara bereits kurz vor der Linie geschlagen war, blockte Kumbedi mit der Wade einen Schuss von Suzuki. In der 56. Minute bekamen die Gäste einen Elfmeter zugesprochen, den Grifo halbhoch in die rechte Ecke verwandelte. Grabara war zwar in die richtige Ecke unterwegs, kam aber an den scharfen und präzisen Versuch nicht mehr heran. In der 79. Minute traf Scherhant zum 3:4. Der Torschütze kam aus halbrechten 13 Metern zum Abschluss und jagte diesen hoch in die kurze Ecke. Grabara richtete sich bereits für eine Aktion zur langen Ecke aus und wurde daher auf dem falschen Fuß erwischt. Letztlich kam er nicht mehr schnell genug hoch in die kurze Ecke.
torwart.de-Bewertung
Grabara (VfL Wolfsburg)
Atubolu (SC Freiburg)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Noah Atubolus Patzer ging noch glimpflich aus für den SCF (foto: firo)
Noah Atubolu / SC Freiburg:
In der 13. Minute sorgte Pejinovic für den Ausgleich. Treu verlor an der Mittellinie den Ball und sofort schalteten die Hausherren mit Wimmer und Pejinovic um. An der Strafraumkante steckte Wimmer auf den Torschützen durch, der aus recht spitzem Winkel in die Mitte einschoss und dabei das Spielgerät über die Schulter Atubolus jagte. Atubolu ging hierbei ein wenig zu schnell nach unten, wobei er ohnehin zunächst die kurze Ecke abdeckte. Ein wirklicher Fehler war dies aber nicht.
In der 48. Minute verschuldete Atubolu die Wolfsburger Führung. Dieser hatte im eigenen Strafraum den Ball und wollte aus seiner Sicht nach links spielen. Dabei spielte er die Kugel Pejinovic in die Füße, der noch ein wenig Richtung Mitte zog. Dabei versuchte Atubolu die aus seiner Sicht linke Ecke noch zuzumachen, rutschte aber ins Leere. Anschließend konnte der Wolfsburger problemlos ins leere Tor einschieben.
In der 69. Minute erzielte Pejinovic die abermalige Wolfsburger Führung. Dieser wurde von Wimmer im Strafraum gefunden, nachdem Freiburg wieder leichtfertig den Ball hergab. Letztlich war Pejinovic allein vor Atubolu, der noch ein wenig entgegenkam und sich dann spekulativ für die aus seiner Sicht rechte Ecke entschied. Der Torschütze schob wiederum problemlos in die andere Ecke ein.
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