Marvin Schwäbe spielt gegen Wolfsburg zu Null und sichert wichtige Punkte (foto: firo)
Marvin Schwäbe / 1. FC Köln:
Es war eine äußerst zähe erste Halbzeit, in der der VfL Wolfsburg in Abwesenheit von Offensiv-Star Amoura zu keiner einzigen wirklichen Gelegenheit kam. Marvin Schwäbe war daher im Rahmen einer etwaigen Torverteidigung nicht gefordert und war wenn, dann mit Aufgaben im Bereich des Spielaufbaus betraut. Diese versuchte er auch immer wieder spielerisch zu lösen, bewies dabei auch eine gewisse Streuung.
Auch nach dem Seitenwechsel passierte vor dem Kölner Tor bisweilen nicht viel. Wolfsburg fand gegen disziplinierte Kölner zunächst kein Mittel, um Lücken in den Abwehrverbund zu reißen. Erst in der Schlussphase rannten die Gäste noch einmal vehement an und kamen ganz spät in der Partie noch zu drei sehr guten Chancen. So musste der Kölner Torwart in der 87. Minute erstmals parieren, konnte aber einen Abschluss aus spitzem Winkel blocken. Auch kurz vor dem Ende war der Keeper noch einmal gefordert, konnte aber mit einer Fußabwehr den knappen Heimerfolg seines Teams sicherstellen.
torwart.de-Bewertung
Schwäbe (1. FC Köln)
Grabara (VfL Wolfsburg)
Ausstrahlung
Torverteidigung
Raumverteidigung
Spieleröffnung
Gesamt
Kamil Grabara konnte die Niederlage nicht verhindern (foto: firo)
Kamil Grabara / VfL Wolfsburg:
In einer insgesamt ereignisarmen ersten Halbzeit hatte der 1. FC Köln in der 18. Minute die erste Chance durch einen Kopfball von Ache, der aus sechs Metern zum Abschluss kam, diesen aber zu zentral auf das Tor brachte. Grabara konnte daher mit einer starken Reaktion den rechten Arm an den Ball bringen und diesen zur Seite abwehren. In der 29. Minute erzielte Maina schließlich das 1:0. Dieser kam 20 Meter vor dem Gehäuse an der rechten Strafraumecke an das Spielgerät und zog in Richtung der Tormitte.
Im Korridor zwischen erstem Pfosten und Tormitte kam Maina zum Abschluss und zielte auf die lange Ecke, sodass auch Grabara sich sofort in die bedrohte Ecke bewegte. Allerdings wurde der Ball noch in die rechte Ecke und damit gegen Grabaras Laufrichtung abgefälscht. Der Keeper kam somit nicht mehr an den Schuss heran.
Danach blieb es für lange Zeit ruhig, vor allem bis zur Pause passierte wenig. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie noch etwas zerfahrener. Köln war um Struktur bemüht, doch wurde Wolfsburg zunehmend stärker, wenngleich es lange Zeit eher ruhig blieb. Dadurch dass Wolfsburg nun immer mehr anlief, ergaben sich für die Kölner immer wieder Kontersituationen. Nur eine davon konnte der FC mit El Mala noch einmal ausspielen. So kam dieser in der Nachspielzeit aus acht Metern zum Abschluss, doch Grabara parierte noch einmal stark.
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